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Europäische Sozialcharta: Deutschland in der Pflicht

(30.6.2015). 50 Jahre nach der Einführung der Europäischen Sozialcharta sieht der Deutsche Gewerkschaftsbund Defizite bei deren Umsetzung.

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Griechenland: Ein echtes Referendum wäre hilfreich

(30.6.2015). "In Griechenland sind alle Banken geschlossen; das Land geht auf ein Referendum zu. Wie haben Sie die letzten Tage erlebt?" - so hat das IPG-Journal, die Online-Zeitschrift der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), Nicole und Christos Katsioulis in Athen nach dem Abbruch der Verhandlungen zwischen den "Institutionen", der ehemaligen Troika, und der griechischen Regierung gefragt. Die beiden leiten das Büro der FES in Athen. Und sie berichten über ein gespaltenes Land. Ein Land, das geprägt ist von Unsicherheit und Angst, aber auch Frust und Wut. Ihr Fazit: "Wir empfinden die Durchführung eines echten Referendums als hilfreich."

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Ausbeutung in der EU: Kontrollieren und Aufklären

(24.6.2015). Miese Löhne und lange Arbeitszeiten sind auch in den EU-Mitgliedstaaten durchaus nicht selten. Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) hat die Ausbeutung von Arbeitskräften untersucht.

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Bessere Integration junger Flüchtlinge

(24.6.2015.) Das neue Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden“ soll Kommunen und lokale Bündnisse besser unterstützen, die sich um junge, alleinstehende Flüchtlinge kümmern. Rund ein Drittel der Flüchtlinge, die Deutschland erreichen, sind nach UNICEF-Angaben Kinder. Viele kommen ohne Begleitung der Eltern oder anderer Erwachsener an. Das Programm soll dabei helfen, diese jungen Menschen und Kinder schneller und besser zu integrieren. Sechs regionale Servicebüros der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung werden ab Juli 2015 kommunale Einrichtungen oder auch ehrenamtliche Initiativen beraten.

Zum Bundesprogramm

TTIP: Für einen gerechten Welthandel

(16.6.2015). TTIP nimmt Fahrt auf. Zumindest haben die G7-Staaten das während ihres Treffens in Elmau verabredet. Doch auch die Gegner sammeln sich. Mit einer bundesweiten Großdemonstration im Herbst soll die Kritik an TTIP und CETA untermauert werden. Der DGB hat sich dem Aufruf zur Demonstration angeschlossen.

 

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IGB: Blatter-Rücktritt bedeutet Hoffnung für Katars Wanderarbeiter

(3.6.2015). Der Rücktritt von FIFA-Boss Sepp Blatter lässt Hoffnung für Katars Wanderarbeiter aufkommen, konfrontiert aber Katar auch gleichzeitig mit einem möglichen Verlust der Fußballweltmeisterschaft 2022, wenn das Emirat nicht die notwendigen Reformen seiner Arbeitsgesetze in den nächsten Monaten durchführt.

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Konferenz der ILO in Genf: Zukunft der Arbeit gestalten

(1.6.2015). Die Zukunft der Arbeit in der globalisierten Welt steht gleich bei zwei internationalen Großereignissen im Fokus – beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau und bei der 104. Jahreskonferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf. 

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Film: Gefangen in der Baumwollkette

(22.5.2015). Einstürzende oder ausbrennende Textilfabriken in Bangladesch, Pakistan und anderswo sind bekannte Bilder aus Nachrichtensendungen. Doch die Probleme mit der Wertschöpfung in der Textilindustrie beginnen viel früher. Niedrigste Löhne, Ausbeutung, Gefahr für Leib und Seele – von all dem sind bereits die LandarbeiterInnen auf den Baumwollfeldern betroffen, später die Beschäftigten in den Baumwollverarbeitungen. Allein in Indien arbeiten 35 Millionen Menschen, darunter 60 Prozent Frauen, in der Textilindustrie, nahezu so viele Menschen wie in Deutschland insgesamt erwerbstätig sind. ver.di-TV und die Kampagne für Saubere Kleidung sind ins Mutterland der Baumwolle gereist und erzählen nun in der Doku „Gefangen in der Baumwollkette“ die Geschichte unserer Baumwollprodukte.

Zur Doku

Open Online Course on Workers’ Rights in a Global Economy

(15.5.2015). Global Labour University launches a free six weeks online course to discuss what Global Workers’ Rights are and which instruments and strategies can be used to implement them. Start 1 June ! Based on a careful mix of video lectures, readings, online resources and interviews with activists and labour scholars from around the world, participants will gain both knowledge and practical skills for furthering workers’ rights worldwide. To get an overview of the course: https://www.youtube.com/watch?v=8u8dpMVfFh0

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Solidarität statt Konkurrenz

(12.5.2015). Anlässlich 30-jähriger gewerkschaftlicher Zusammenarbeit besuchten Ende 2014 GewerkschafterInnen aus Ludwigshafen, Mannheim, Wörth, Stuttgart, Hamburg, Wolfsburg, Münster und Frankfurt MetallerInnen und ChemikerInnen in der brasilianischen Industrieregion São Paulo. Friedrich-Ebert-Stiftung, Hans-Böckler-Stiftung, das DGB-Nord/Süd-Büro in Brasilien, Observatorio Sozial, die brasilianische Metallgewerkschaft CNM/CUT, die Chemiegewerkschaft und die IG Metall sorgten für ein umfangreiches Programm mit Fokus auf „Internationale Netzwerke in der Metall- und Chemieindustrie“.

Die deutsche Delegation hat nun in einer 20-seitigen Broschüre unter dem Titel „Brasilien 2015“ ihre Erfahrungen und Eindrücke aus brasilianischer Betriebsrats- und Gewerkschaftsarbeit zusammengefasst. Zum Download.

Griechenland: Referendum ist unveräußerliches Recht

(30.6.2015). Ein Euro-Austritt Griechenlands bedeute "eine Destabilisierung der Währungsunion mit negativen Folgen für andere Mitgliedstaaten und auch für die deutsche Wirtschaft", befürchtet der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann im Interview mit dem Berliner Tagesspiegel. Die Partner sollten nach dem geplanten Referendum in Griechenland ihre Kompromiss-Suche wieder forcieren.

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Mindestlohnkommission: Neuer Vorsitzender

(30.6.2015). Die Mindestlohn-Kommission hat sich auf einen neuen Vorsitzenden geeinigt: Der frühere RWE-Arbeitsdirektor Jan Zilius wird der Nachfolger des erkrankten Henning Voscherau. Der 68-jährige Jurist war unter anderem ehrenamtlicher Richter am Bundesarbeitsgericht und Mitautor eines Kommentars zum Tarifvertragsgesetz. Die Mindestlohn-Kommission besteht aus VertreterInnen von Gewerkschaften und Arbeitgebern. Sie wird erstmals im kommenden Jahr über eine Anpassung des Mindestlohns ab dem 1. Januar 2017 beraten. Voraussichtlich im zweijährigen Turnus sind dann jeweils neue Anpassungen fällig. Zurzeit liegt der Mindestlohn bei 8,50 Euro je Stunde.

EU-Richtlinie contra Presse- und Meinungsfreiheit

(29.6.2015). Gemeinsam mit Journalistenverbänden, Netzwerk Recherche, LobbyControl und anderen Organisationen hat der DGB einen EU-Richtlinienentwurf zum „Schutz vertraulicher Geschäftsinformationen“ kritisiert. Dieser gefährde in erheblichem Umfang die Meinungs- und Pressefreiheit und habe gravierende Auswirkungen auf die Arbeit von JournalistInnen und den Schutz von Whistleblowern.

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Kleine Erfolge

(24.6.2015). Gute Vorsätze haben die G-7-Staaten nach dem Abschluss des Gipfels in Elmau angekündigt: Künftig sollen Arbeitnehmerrechte, gute Arbeitsbedingungen und Umweltschutz in den globalen Lieferketten mehr Gewicht erhalten, wenn die Wirtschaft mitzieht.

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Zahlreiche Unternehmen treten Textilbündnis bei

(3.6.2015). Der Knoten bei den großen Textilverbänden ist geplatzt. Die Mehrheit der Verbände sowie eine große Zahl ihrer Mitgliedsunternehmen sind dem von Entwicklungsminister Müller initiierten Textilbündnis beigetreten. Zu ihnen gehören der Handelsverband Deutschland (HDE), der Bundesverband der deutschen Sportarktikelindustrie, die Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVE) und textil+mode. Die "Kampagne für saubere Kleidung" sieht die Grundlage für eine Breitenwirkung des Bündnisses nun durch die Beitritte geschaffen.

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Oxfam: Steuervermeidung von G7-Unternehmen kostet Afrika Milliarden

(2.6.2015). Unternehmen und Investoren mit Sitz in den G7-Staaten schleusen in Afrika jedes Jahr Milliardengewinne am Fiskus vorbei. Wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Oxfam-Bericht „Money talks: Africa at the G7“ hervorgeht, haben G7-Unternehmen afrikanische Steuerbehörden allein im Jahr 2010 mit manipulierten Verrechnungspreisen um etwa sechs Milliarden Dollar geprellt – und das ist nur ein Steuertrick unter vielen.

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Spenden für Nepal

(1.6.2015).  Der DGB und seine Gewerkschaften bitten um Unterstützung für die nepalesischen Kolleginnen und Kollegen, die sich vor Ort engagieren. Sie verteilen derzeit Lebensmittel und Wasser, organisieren die medizinische Versorgung und haben eine Hygienekampagne gestartet. Sie brauchen trotz der bereits angelaufenen Hilfsaktionen mehr Unterstützung. Der Verein „Gewerkschaften helfen“ sammelt die Spenden. Die Mittel sollen in Nothilfeprojekte fließen, aber auch helfen, zerstörte Gewerkschaftsschulen und -gebäude wieder aufzubauen. Das Geld wird für konkrete Hilfsprojekte verwendet.

Spendenkonto:
Gewerkschaften helfen e.V.,
Stichwort „Erdbeben Nepal“,
Nord LB,
IBAN: DE55 2505 0000 0152 0114 90

Sklavenarbeit für die Fußballweltmeisterschaft

(28.5.2015). Fragwürdige Zustände in Russland, moderne Sklaverei in Katar – die Arbeitsbedingungen auf den Baustellen für die kommenden Fußball-Weltmeisterschaften sind ein Skandal. Dass in Zürich führende Fußball-Funktionäre verhaftet wurden, passt ins Bild. Die Gewerkschaften zeigen der FIFA die rote Karte.

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Save FIFA

(13.5.2015). „Rettet die FIFA“ ist das Motto einer E-Mail-Kampagne des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB), mit deren Hilfe der IGB Einfluss auf die Wahl des nächsten FIFA-Präsidenten nehmen will. Der Weltfußballverband wählt am 29. Mai seinen neuen Präsidenten.

Die Argumente gegen die WM 2022 in Katar werden immer zahlreicher. Arbeiter sterben, und Katar hat es versäumt, zugesagte Arbeitnehmerrechtsreformen umzusetzen. Arbeiter sind in dem Land gefangen und können nur mit Genehmigung ihres Arbeitgebers ausreisen, ihre Pässe werden konfisziert, und viele von ihnen sind zu zwölft oder mehr in einem Raum untergebracht und verdienen nur ein paar Dollar pro Tag.

Vor diesem Hintergrund hat der IGB die Präsidentschafts-Kandidaten befragt, ob sie sich für Menschenrechte und gegen Korruption und Ausbeutung einsetzen werden. Nun ruft der IGB dazu auf, per Mail an die zuständigen nationalen Verbände zu appellieren, die richtige Wahl zu treffen.

www.savefifa.org

 

Textilbündnis: Aktionsplan soll soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit schaffen

(22.4.2015). Das im zurückliegenden Herbst von Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller ins Leben gerufene Textilbündnis will verbindliche soziale, ökologische und ökonomische Bündnis-Standards schnell und flächendeckend mit einem Aktionsplan umsetzen. International anerkannte Leitlinien und Standards wie die UN-Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte, die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und die ILO-Kernarbeitsnormen sollen flächendeckend Realität werden.

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Brosch.: Länderprofil Kolumbien – Licht am Ende des Tunnels im Bürgerkriegsland?

Broschüre (2012/2013): Länderprofil Kolumbien – Licht am Ende des Tunnels im Bürgerkriegsland?

Umfang: 68 Seiten, in Kooperation mit kolko – Menschenrechte für Kolumbien,
Misereor und Friedrich-Ebert-Stiftung
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

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Broschüre: Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energ.

Broschüre (2012/2013): Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energie

Umfang: 60 Seiten, u.a. mit Beiträgen von IG BCE, IG Metall, Oxfam, weed 
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

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www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

 

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Broschüre: Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Broschüre (2014): Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

 

 

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Newsletter Nord|Süd news, Ausgabe II/2015

Newsletter Nord|Süd news,
Ausgabe II/2015

Titel: Gipfel der Möglichkeiten; Kommentar: Wir brauchen eine neue globale Handelspolitik; TTIP: Aus dem Investorenschutz aussteigen ist nicht einfach; Klimaschutz – China: Gut fürs Klima, schlecht für deutsche Jobs?; Kampf gegen Ebola: Lehren aus der Seuche; Arbeitsschutz – Bangladesch: Die Geschäfte gehen weiter; Lieferketten: Geiz nicht mehr ganz so „geil“; Seminar zu Sklaverei u.a.

Hier lesen oder downloaden:
http://www.nord-sued-netz.de/nordsuednews/2015-ii

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