Startseite

Philippinischer Zucker-Organizer ermordet

(12.12.2014). Rolando Pango, Vollzeit-Organizer bei der phillipinischen Partido Manggagawa (PM), wurde am 29. November 2014 in der Stadt Binalbagan in Negros Occidental erschossen.

[mehr]

Ecuador: Umweltschützer tot aufgefunden

(9.12.2014). Der seit November vermisste Gewerkschafter und Umweltschützer Jose Tendetza ist in Ecuador tot aufgefunden worden. Tendetza hatte sich gegen die Erdölförderung im Yasuní eingesetzt.

 

[mehr]

Menschenhandel: Opferschutzgesetz

(8.12.2014). Bündnis 90/Grüne wollen die Opfer von Menschenhandel besser schützen. Sie haben einen Gesetzentwurf dazu vorgelegt. In der Begründung zu diesem „Gesetzentwurf
zur Verbesserung der Situation von Opfern von Menschenhandel in Deutschland“ heißt es: „Immer mehr Menschen werden im Zusammenhang mit Menschenhandel Opfer von physischer und psychischer Gewalt.“

mehr

DGB: CETA nicht zustimmungsfähig

(8.12.2014). Kein Schutz von Arbeitnehmerrechten und öffentlichen Dienstleistungen sowie ein problematisches Investitionsschutzkapitel, das sind die wichtigsten Punkte, die der DGB an dem Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU kritisiert.

 

[mehr]

Katar: Streikende in Abschiebehaft

(26.11.2014, Katar.) Sharan Burrow, Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbundes, hat das Festhalten der FIFA am Austragungsort der Fußballweltmeisterschaft 2022 kritisiert. Anlass war die Inhaftierung von rund 100 Arbeitern während eines Streiks, die nun in ihre Heimatländer abgeschoben werden sollen.

[mehr]

Mode und Moral: Todschick

buchcover todschick(26.11.2014). Es ist ein verhängnisvoller Irrtum: Wenn wir Markenmode kaufen, glauben wir, der höhere Preis sei durch eine bessere Qualität gerechtfertigt – auch bei den Produktionsbedingungen. Für die Edelmarken sterben doch bestimmt keine Textilarbeiterinnen in Bangladesch ... Falsch! Teure Modelabels lassen ihre Ware unter denselben erbärmlichen Bedingungen fertigen wie Textildiscounter. Hauptsache billig, selbst wenn es Menschenleben kostet.
 

[mehr]

Weltwirtschaft: Maßnahmen reichen nicht

(24.11.2014). Als enttäuschend und unrealistisch hat die internationale Gewerkschaftsbewegung die Beschlüsse kritisiert, die die Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) Mitte November im australischen Brisbane getroffen haben.

Allerdings sei es schwer, zwei Prozent mehr Wachstum zu erreichen, heißt es in der Stellungnahme der Gewerkschaftsgruppierung Labour 20 (L20), die parallel zu den G20-Treffen zusammenkommt. Es fehle ein Plan, um qualitativ hochwertige Jobs zu schaffen. Die G20 gingen von Vollbeschäftigung aus, „was aber offensichtlich für den Großteil der Welt nicht zutrifft“, kritisiert Sharan Burrow, Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB). Die L20 werden vom IGB und vom gewerkschaftlichen Beratungskomitee (TUAC) bei der OECD koordiniert.

T-Mobile USA: Petition an den Bundestag

14. Oktober 2014. Im Unternehmen T-Mobile USA werden internationale Arbeitsstandards unterlaufen und gewerkschaftlich engagierte Beschäftigte häufig drangsaliert. Eine Petition an den Deutschen Bundestag soll dabei helfen, den US-amerikanischen T-Mobile-Beschäftigten zu ihren Rechten zu verhelfen.

[mehr]

Faire Löhne auf Teeplantagen

(28. Oktober 2014). Nicht nur in der Textilindustrie sind die Arbeitsbedingungen katastrophal. Auch in der Lebensmittelproduktion leiden die ArbeiterInnen weltweit unter menschenunwürdigen Zuständen. Oft erhalten die Menschen, die auf Plantagen Tee, Zuckerrohr, Bananen oder Palmöl ernten, nicht mal ausreichend Lohn, um ihre Familien zu ernähren. Die Folgen: In den Teeanbaugebieten in Sri Lanka, Kenia und Indien ist über ein Drittel der Kinder mangelernährt, in Malawi gar die Hälfte.
Neben viel zu geringen Löhnen werden oft grundlegende Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte verweigert. Die katastrophalen Arbeitsbedingungen in der Lebensmittelproduktion fasst eine gemeinsame Studie des katholischen Hilfswerks Misereor und der Internationalen Gewerkschaft der Nahrungsmittelarbeiter (IUF), deren Mitglied die NGG ist, zusammen.

Mehr

Es geht ums Ganze

(22. Oktober 2014). Seit 2012 gibt es in der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) einen mehr oder weniger offen ausgetragenen Konflikt über das Streikrecht. Damals hatten die ArbeitgebervertreterInnen bestritten, dass die ILO-Konventionen 87 und 98 ein Streikrecht festlegen. Sie hatten die Kompetenz des Sachverständigen- ausschusses angezweifelt, der über die Durchführung der Übereinkommen und Empfehlungen wacht.

Die Publikation „Streik(recht) in der Internationalen Arbeitsorganisation. Steht das System zur Überwachung internationaler Arbeits- und Sozialstandards auf der Kippe?“ der Friedrich-Ebert-Stiftung beleuchtet die Hintergründe des Dissens und zeigt mögliche Lösungswege auf.

www.bit.ly/Streikrecht_ILO

Ausschreibung Wirtschaftsprüfer und Evaluatoren Deadline 20. Jan. 2015

Für unser Lateinamerika Projekt suchen wir externe WirtschaftsprüferInnen und externe EvaluatorInnen. Für die Guidelines des Ministeriums und für die Ausschreibungstexte in spanisch und portugiesisch bitte den "mehr"-Button.

[mehr]

Nach Brand in Tazreen: C&A will zahlen

(15.12.2014). Die Modefirma C&A zahlt nun doch. 120 Menschen verloren im November 2012 bei einem Feuer in der Textilfabrik „Tazreen“ in Dhaka, Bangladesch, ihr Leben, weil die Notausgänge verschlossen waren. Hunderte wurden schwer verletzt. Zwei Jahre nach der Katastrophe haben der internationale Gewerkschaftsdachverband IndustriALL, dem IG Metall und IG BCE angehören, und die Kampagne für Saubere Kleidung eine Vereinbarung mit C&A geschlossen.

[mehr]

Unfaires Spielzeug: Petition unterstützen!

(Wien/ New York, 11.12.2014). Die Südwind-Partnerorganisation China Labor Watch (CLW) hat zum wiederholten Male die Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie in China untersucht. Trotz der Zusage des multinationalen Konzerns Mattel, Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu ergreifen, zeigt das Ergebnis, dass es in den chinesischen Zulieferbetrieben immer noch zu Arbeitsrechtsverletzungen kommt: 120 erzwungene Überstunden, unbezahlte Sozialversicherungsbeiträge, fehlender Arbeitsschutz finden sich unter den Mängeln.

[mehr]

TTIP: 1 Million Unterzeichner gegen Freihandelsabkommen

(8.12.2014). "Stopp TTIP", die europäische Bürgerinitiative gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA mit USA und Kanada, hat die erste Million Unterschriften beisammen. Sie sollen am 9. Dezember dem Präsidenten der EU-Kommission Jean-Claude Juncker zu seinem 60. Geburtstag übergeben werden.

[mehr]

Make Chocolate Fair

 (2.12.14) Ein gutes Essen, nette Gesellschaft, Kerzenschein - da darf ein leckeres Dessert in der Vorweihnachstzeit nicht fehlen.  Das, was in diesem  Video gezeigt wird, ist nur Schokolade! Aber in dieser Form haben Sie Schokolade noch nie gesehen!  Das Video provoziert! Aber dass Millionen Bauern in Afrika den Kakao für unsere Schokolade unter menschenunwürdigen Bedingungen produzieren müssen, ist Rechtfertigung genug.Wer es satt hat, Schokolade zu essen, in der Hunger, Armut und Kinderarbeit stecken, sollte die Schokoladenindustrie zum Handeln auffordern – unterschreiben Sie die Petition von Make Chocolate Fair!

 

Walk Free Foundation: Politik begünstigt Zwangsarbeit

(24.11.2014). Mehr als 10 500 Menschen müssen in Deutschland Zwangsarbeit leisten. Das ist Ergebnis des zweiten Reports der in Australien ansässigen Stiftung „Walk Free Foundation“ (WFF). In ihrer Beurteilung der Gesamtsituation in Deutschland kommt sie zu dem Schluss, dass die Regierungspolitik zum Teil sogar die Opfer der Menschenhändler bestrafe und Zwangsarbeit begünstige.

Dabei liegen die Zahlen der WFF insgesamt eher niedrig. Konservativen Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zufolge beläuft sich die Zahl der ZwangsarbeiterInnen hierzulande auf mindestens 14 400 – die Dunkelziffer liegt weitaus höher, so die ILO. EU-weit sollen über 600 000 Menschen Opfer moderner Sklaverei sein. In Deutschland gibt es Zwangsarbeit vor allem in den Bereichen Bau, Landwirtschaft, Gastronomie, Fleischverarbeitung, Gebäudereinigung und haushaltsnahe Dienstleistungen.

| www.bit.ly/sklaverei

[mehr]

TTIP: Frankreich gegen Investitionsschutz

(17. November 2014). Frankreich will die Aufnahme von Investitionsschutz-Klauseln (ISDS) in das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP nicht unterstützen. Das hat der französische Staatssekretär für Außenhandel Matthias Fekl erklärt.

[mehr]

Textilbündnis: Soziale Verantwortung wahrnehmen

(28. Oktober 2014). Sechs Monate hat Gerd Müller (CSU), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, an einem Aktionsplan für das neue „Bündnis für nachhaltige Textilien“ gearbeitet. Der Minister will damit in Zukunft Katastrophen in Textilfabriken wie 2013 bei Rana Plaza in Bangladesch, unwürdige Arbeitsbedingungen und fehlenden Umweltschutz in den Produktionsländern verhindern.

[mehr]

Exportschlager Mitbestimmung

(September 2014, Berlin). Ziel der Gewerkschaften ist es, Arbeitnehmerrechte in der Globalisierung zu sichern. Ein Mittel dafür sind bilaterale Beziehungen der deutschen Gewerkschaften mit den Gewerkschaften in anderen Ländern, etwa mit dem All-Chinesischen Gewerkschaftsbund (ACGB). Organisiert von der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Hans-Böckler-Stiftung und dem DGB kamen GewerkschafterInnen aus China und Deutschland Anfang September zum zweiten Deutsch-Chinesischen Gewerkschaftsforum zusammen. 

[mehr]

„Wir brauchen fairen Wettbewerb!“

(21. Oktober 2014 - Brüssel). Stefan Gran, Leiter des DGB-Verbindungsbüros in Brüssel, hat in einem Interview mit Gute Arbeit Weltweit das Investitionsschutzkapitel im TTIP kritisiert und benennt die No-Go's für Gewerkschaften: ArbeitnerhmerInnenrechte, soziale und ökologische Standards stehen für die Gewerkschaften nicht zur Disposition. Er fordert fairen Wettbewerb und die Ratifizierung und Umsetzung der ILO-Kernarbeitsnormen. Bislang haben die USA sechs der acht ILO-Konventionen nicht ratifiziert - darunter die zur Vereinigungsfreiheit und Kollektivvereinbarungen.

[mehr]

Brosch.: Länderprofil Kolumbien – Licht am Ende des Tunnels im Bürgerkriegsland?

Broschüre (2012/2013): Länderprofil Kolumbien – Licht am Ende des Tunnels im Bürgerkriegsland?

Umfang: 68 Seiten, in Kooperation mit kolko – Menschenrechte für Kolumbien,
Misereor und Friedrich-Ebert-Stiftung
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Bild 4 von 4

Broschüre: Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energ.

Broschüre (2012/2013): Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energie

Umfang: 60 Seiten, u.a. mit Beiträgen von IG BCE, IG Metall, Oxfam, weed 
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

 

Bild 3 von 4

Broschüre: Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Broschüre (2014): Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

 

 

Bild 2 von 4

Newsletter Nord|Süd news, Ausgabe IV/2014

Newsletter Nord|Süd news,
Ausgabe IV/2014

Titel: Der diktierte Freihandel; Kommentar: Freihandel schafft Not; Knackpunkte: „US-Verhältnisse beim Arbeitsrecht wären katastrophal“; Widerstand: Die Bewegung lässt sich nicht entmutigen; Rechtsfragen: Bei CETA lieber politisch argumentieren!; Multinational: Die große Freiheit; Aus den Ländern – Brasilien: Plackerei unter Palmen u.a.

Hier lesen oder downloaden:
www.nord-sued-netz.de/nordsuednews/2014-iv

Bild 1 von 4