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Weltsozialforum: Solidarität für Griechenland und Spanien

(Tunis, 1.4.2015). Knapp 50.000 Menschen aus 121 Ländern haben beim 12. Weltsozialforum in Tunis in Seminaren, Workshops und Konferenzen über den Widerstand gegen die neoliberale Weltordnung diskutiert.

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18. April: Weltweiter Aktionstag gegen TTIP

(1.4.2015). Gewerkschaften und soziale Bewegungen in der ganzen Welt rufen zum weltweiten Aktionstag gegen TTIP, ‪CETA, ‪TiSA & Co am 18. April auf. Zentrale Forderung in Europa: Wir wollen, dass das Europäische Parlament sich in seiner für Mai geplanten Resolution gegen TTIP ausspricht und dass CETA nicht ratifiziert wird!
Außerdem erklären wir uns solidarisch mit den weltweiten Bewegungen gegen die ungerechte Handelspolitik der WTO und fordern eine Kehrtwende für eine Weltwirtschaft im Dienste der Menschen!

Berufliche Perspektive von Flüchtlingen gestärkt

(1.04.2015). Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Deutschland soll einfacher werden. Das hat das Bundeskabinett mit einem Gesetzentwurf zur Änderung des Berufsfeststellungsgesetzes beschlossen. 

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Engagiertes Miteinander

(20.3.2015). Der DGB und seine Gewerkschaften machen sich seit Jahrzehnten für die Integration von ausländischen ArbeitnehmerInnen stark. Safter Çinar, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD), blickt im DGB Infoservice einblick zurück auf das gewerkschaftliche Engagement und wünscht sich eine lautere Stimme der Gewerkschaften in der aktuellen Diskussion.

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Katar: Die Macht für bessere Arbeitsbedingungen nutzen

(20.3.2015). Das Finale der Fußballweltmeisterschft 2022 in Katar soll am 18. Dezember, dem 4. Advent und damit sechs Tage vor Weihnachten stattfinden. „Arbeiterinnen und Arbeiter in Katar sterben das ganze Jahr über“, stellte Sharan Burrow, Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB), klar. Daran ändert auch die geplante Verlegung der Weltmeisterschaft in die Wintermonate nichts.
Diese Verlegung zeige allerdings, mit welcher Macht die FIFA Fußballligen und Spielpläne auf Jahre hinaus verändern könne.  „Diese Macht muss die FIFA nutzen, um die Arbeitsbedingungen für die 1,4 Millionen WanderarbeiterInnen in Katar zu verbessern“, so Burrow. Der IGB setzt sich mit seiner Kampagne „Rerun the vote“ dafür ein, die WM 2022 neu zu vergeben. Ohne ArbeitnehmerInnenrechte dürfe die WM in Katar nicht stattfinden.

Libanon: Gewerkschaft für Hausangestellte gegründet

(20.3.2015). Im Libanon haben 200 Hausangestellte die "Domestic  Workers Union" gegründet. Im Vordergrund steht der Kampf gegen die Kafala.

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Wasser: Brasiliens Süden verdurstet

(19.3.2015). Brasilien fällt trocken. Vor allem der Südosten des Landes kämpft mit einer Dürreperiode. Die Wasserreserven im Bundesstaat São Paulo sind so gut wie aufgebraucht. Schon seit Wochen wird die Wasserversorgung in den Städten Rio de Janeiro und São Paulo auf ein Minimum gedrosselt. Betroffen sind rund 80 Millionen Menschen.

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China: Arbeitsrecht wird systematisch missachtet

(19.3.2015). Offiziell ist im chinesischen Arbeitsrecht alles in Ordnung. Doch hinter den Fassaden wird im Partnerland der diesjährigen Computermesse CeBIT alles dafür getan, dass bestehende Gesetze nicht umgesetzt werden. Wie Heise-Online, Deutschlands Verlag Nummer eins für Computer und Elektronik, berichtet, ist die 60-Stunden-Woche der Normalfall, Lohnbetrügereien, Kinderarbeit und Ausbeutung von PraktikantInnen sind an der Tagesordnung.

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Minenarbeiter in Namibia: Gefährliche Zustände angeprangert

Die Gewerkschaft für Bergarbeiter (Minworkers Union of Namibia, MUN) hat die Manganförderer Purity Manganese als „einen der schlechtesten Arbeitgeber Namibias“ bezeichnet. Sicherheit am Arbeitsplatz sei zweitrangig, Angestellte würden „lediglich 15 Prozent“ der ihnen zustehenden Monatsgehälter erhalten

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TTIP: "Regulatorische Kooperation" ist ein Ausverkauf der Demokratie

 (4.2.2015). Ein bislang geheimgehaltenes Papier der EU-Kommission offenbart, dass TTIP einen lang gehegten Traum von Lobbyisten wahr machen soll: Über ihre Lobbyisten sollen die großen Industrieverbände das verbriefte Recht bekommen, mit an Gesetzen zu schreiben. Mit TTIP und der darin enthaltenen "Regulatorischen Kooperation" scheinen sie den Weg gefunden zu haben. mehr...

Menschenrecht Wasser: Walk for Water nach Mekka

(1.4.2015). Mit einer spektakulären Aktion will die Stiftung "Water is Right" für das Menschenrecht auf Wasser eintreten. Im Namen der Stiftung, die von Rolf Stahlhofen, Sänger der Söhne Mannheims, gegründet wurde, will der Wasser-Aktivist Stefan Pfeiffer bei einer dreijährigen Pilgerreise vom Nordkap bis nach Mekka auf die Lage am Weltwassermarkt aufmerksam machen.

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Neues Netzwerk Faire Mobilität.

(20.3.2015). Mobile und entsandte ArbeitnehmerInnen, die in Deutschland arbeiten, wissen oft nicht, welche Rechte sie haben. Das „European Fair Mobility Network“ hat Beratungsstellen in Slowenien, Bulgarien und Rumänien eingerichtet, damit sich ArbeitnehmerInnen bereits vor ihrer Ausreise über den deutschen Arbeitsmarkt informieren können. Das DGB-Projekt Faire Mobilität hat das transnationale Netzwerk gemeinsam mit den Partnergewerkschaften vor Ort gegründet und die BeraterInnen rechtlich geschult. Das Netzwerk wird von EU-Kommission, Hans-Böckler-Stiftung und DGB finanziert. Träger des Projekts ist Arbeit und Leben Berlin. Auf der Internetseite gibt es Informationen auf Englisch, Deutsch, Slowenisch, Bulgarisch und Rumänisch.

Weltwirtschaft: Fairer Handel – gute Arbeit

(19.3.2015). „Gute Arbeit weltweit“ ist eines der zentralen Themen beim Treffen der sieben wichtigsten Industrieländer (G7) im Juni in Bayern. Die deutsche Präsidentschaft wollen Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) nutzen, um die größten Industrieländer auf eine gemeinsame Linie für sozialverantwortliches und umweltverträgliches Handeln in der globalen Warenproduktion zu verpflichten. In einem Zukunftspapier haben die beiden Ministerien ihre Ziele vorgestellt.
 

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Wisconsin will Gewerkschaften aushungern

(12.3.2015). Der US-amerikanische Gewerkschaftsdachverband AFL/CIO wehrt sich mit einer Klage gegen ein Gesetz des Gouverneurs Scott Walker. Walker, Gouverneur des US-Bundesstaats Wisconsin, will mit dem Gesetz unter dem Titel "Right to Work" die Gewerkschaften aus den Betrieben vertreiben.

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Oxfam: 1 Prozent der Weltbevölkerung besitzt mehr als der gesamte Rest

(20.1.2015). Schon im nächsten Jahr wird das Vermögen von nur einem Prozent der Weltbevölkerung größer sein als als das Vermögen der restlichen Weltbevölkerung. Das rechnet die Streitschrift „Alles haben und noch mehr wollen“ der Menschenrechtsorganisation Oxfam anlässlich des morgen beginnenden Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos vor.

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Nach Brand in Tazreen: C&A will zahlen

(15.12.2014). Die Modefirma C&A zahlt nun doch. 120 Menschen verloren im November 2012 bei einem Feuer in der Textilfabrik „Tazreen“ in Dhaka, Bangladesch, ihr Leben, weil die Notausgänge verschlossen waren. Hunderte wurden schwer verletzt. Zwei Jahre nach der Katastrophe haben der internationale Gewerkschaftsdachverband IndustriALL, dem IG Metall und IG BCE angehören, und die Kampagne für Saubere Kleidung eine Vereinbarung mit C&A geschlossen.

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Unfaires Spielzeug: Petition unterstützen!

(Wien/New York, 11.12.2014). Die Südwind-Partnerorganisation China Labor Watch (CLW) hat zum wiederholten Male die Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie in China untersucht. Trotz der Zusage des multinationalen Konzerns Mattel, Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu ergreifen, zeigt das Ergebnis, dass es in den chinesischen Zulieferbetrieben immer noch zu Arbeitsrechtsverletzungen kommt: 120 erzwungene Überstunden, unbezahlte Sozialversicherungsbeiträge, fehlender Arbeitsschutz finden sich unter den Mängeln.

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TTIP: 1 Million Unterzeichner gegen Freihandelsabkommen

(8.12.2014). „Stopp TTIP“, die europäische Bürgerinitiative gegen die Freihandelsabkommen TTIP und CETA mit USA und Kanada, hat die erste Million Unterschriften beisammen. Sie sollen am 9. Dezember dem Präsidenten der EU-Kommission Jean-Claude Juncker zu seinem 60. Geburtstag übergeben werden.

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Make Chocolate Fair

(2.12.14). Ein gutes Essen, nette Gesellschaft, Kerzenschein - da darf ein leckeres Dessert in der Vorweihnachstzeit nicht fehlen. Das, was in diesem  Video gezeigt wird, ist nur Schokolade! Aber in dieser Form haben Sie Schokolade noch nie gesehen!  Das Video provoziert! Aber dass Millionen Bauern in Afrika den Kakao für unsere Schokolade unter menschenunwürdigen Bedingungen produzieren müssen, ist Rechtfertigung genug.Wer es satt hat, Schokolade zu essen, in der Hunger, Armut und Kinderarbeit stecken, sollte die Schokoladenindustrie zum Handeln auffordern – unterschreiben Sie die Petition von Make Chocolate Fair!

 

Walk Free Foundation: Politik begünstigt Zwangsarbeit

(24.11.2014). Mehr als 10 500 Menschen müssen in Deutschland Zwangsarbeit leisten. Das ist Ergebnis des zweiten Reports der in Australien ansässigen Stiftung „Walk Free Foundation“ (WFF). In ihrer Beurteilung der Gesamtsituation in Deutschland kommt sie zu dem Schluss, dass die Regierungspolitik zum Teil sogar die Opfer der Menschenhändler bestrafe und Zwangsarbeit begünstige.

Dabei liegen die Zahlen der WFF insgesamt eher niedrig. Konservativen Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zufolge beläuft sich die Zahl der ZwangsarbeiterInnen hierzulande auf mindestens 14 400 – die Dunkelziffer liegt weitaus höher, so die ILO. EU-weit sollen über 600 000 Menschen Opfer moderner Sklaverei sein. In Deutschland gibt es Zwangsarbeit vor allem in den Bereichen Bau, Landwirtschaft, Gastronomie, Fleischverarbeitung, Gebäudereinigung und haushaltsnahe Dienstleistungen.

www.bit.ly/sklaverei

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Brosch.: Länderprofil Kolumbien – Licht am Ende des Tunnels im Bürgerkriegsland?

Broschüre (2012/2013): Länderprofil Kolumbien – Licht am Ende des Tunnels im Bürgerkriegsland?

Umfang: 68 Seiten, in Kooperation mit kolko – Menschenrechte für Kolumbien,
Misereor und Friedrich-Ebert-Stiftung
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

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www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

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Broschüre: Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energ.

Broschüre (2012/2013): Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energie

Umfang: 60 Seiten, u.a. mit Beiträgen von IG BCE, IG Metall, Oxfam, weed 
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

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Broschüre: Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Broschüre (2014): Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

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Newsletter Nord|Süd news, Ausgabe I/2015

Newsletter Nord|Süd news,
Ausgabe I/2015

Titel: Die soziale Krise; Kommentar: Demontage im Namen der Krise; Die Verantwortlichen: „Hire and fire – heute geht das ruckizucki“; Chronologie: Soziale Sicherheit? Ein lukratives Geschäftsfeld!; China: Gesundheit für 1,3 Milliarden Menschen in China; Indien: Garantie über 100 Tage Arbeit; Debatte um Freihandel: Sorge um TTIP-Outsider; Rio Tinto sucht den Konflikt u.a.

Hier lesen oder downloaden:
http://www.nord-sued-netz.de/nordsuednews/2015-i

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