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IGB: Appell an die FIFA

(23.4.2015). Die Welt hat ihr Vertrauen in die FIFA verloren, und die Fußball-WM 2022 in Katar ist der Hauptgrund dafür. Mit einem Appell im Vorfeld der Wahl des künftigen FIFA-Präsidneten will der Internationale Gewerkschaftsbund Druck für Veränderungen machen.

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Kolumbien: Coca-Cola-Mitarbeiter im Hungerstreik

(Bogotá, 20.4.2015). Fünf Arbeiter von Coca-Cola Kolumbien und Angehörige der Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal befinden sich seit der vergangenen Woche im Hungerstreik. Sie fordern die Regierung dazu auf, die Sicherheit von Gewerkschaftsmitgliedern zu gewährleisten und sich um schlechte Arbeitsbedingungen und die Wasserversorgung zu kümmern.

Upd.: Nach einer Verständigung mit der Stadtverwaltung von Bogotá haben die fünf Coca-Cola-Arbeiter und Mitglieder der Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal ihren Hungerstreik beendet. Nun sollen Gespräche zu den vom Konzern verursachten Umweltproblemen geführt werden. Eine Arbeitsgruppe aus Sprechern der Stadtverwaltung, der regionalen Umweltbehörde sowie Vertretern von Sinaltrainal und Coca-Cola wurde gegründet.

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Europäische Bürgerinitiative: Erste Bilanz

(15.4.2015). Seit dem 1. April 2012 können EU-BürgerInnen aktiv die europäische Politik mitbestimmen. Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) wurde in Deutschland vor allem mit der Initiative „Right2Water – Wasser ist ein Menschenrecht“ bekannt. Sie gehört zu den drei Initiativen, die es schafften, mindestens eine Million Unterschriften zu sammeln.
Insgesamt wurden 51 Bürgerinitiativen bei der EU-Kommission registriert, sechs Millionen Menschen haben sich beteiligt, wie die Kommission in ihrer ersten EBI-Bilanz schreibt. Folgen hatten sie bisher kaum: Die erfolgreichen Initiatoren von „Right2Water“ wurden lediglich zu einer öffentlichen Anhörung ins EU-Parlament eingeladen, und die Kommission gab eine Stellungnahme ab.

T-Mobile USA: Verstöße gegen geltendes Arbeitsrecht

(8.4.2015). T-Mobile US wurde verurteilt. Das höchste amerikanische Gericht für Arbeitsrechtsfragen in den USA befand, dass eine Reihe von Mitarbeiteranweisungen, die das Unternehmen allen Beschäftigten auferlegt, gegen grundlegende Arbeitnehmerrechte verstoßen und eine kollektive Interessenvertretung verhindern.

 

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G7 müssen Vorreiter sein

Grafik Fair Bezahlen(7.4.2015). Die führenden Industrienationen haben eine besondere Verantwortung für menschenwürdige Arbeitsbedingungen entlang der weltweiten Wertschöpfungsketten. Davon sind die Gewerkschaften überzeugt. Was konkret getan werden kann, war Thema eines G7-Dialogforums der DGB-Gewerkschaften mit der Bundesregierung.

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Ausgezeichnet: Kreativ gegen Nazis

Die Preisträger von der BCE-Jugend Nordost(2.4.2015). Ende März wurden in Hannover die PreisträgerInnen des Wettbewerbs „Die Gelbe Hand“ 2014/2015 ausgezeichnet. Den ersten Preis gewann die IG BCE-Jugend des Landesbezirks Nordost. Der zweite Preis ging an die BerufsschülerInnen der Willy-Brandt-Schule in Gießen. Mit dem dritten Preis wurden die BerufsschülerInnen des Paul-Spiegel-Berufskollegs in Dorsten ausgezeichnet. Sonderpreise erhielten Michelle Pape, Auszubildende der Stadt Bad Salzdetfurth, die Einzelandels-Berufsschulklasse der Kaufmännischen Schulen Rheine sowie die Jugend- und AusbildungsvertreterInnen der IG Metall bei VW in Braunschweig.
Zum neunten Mal zeichnete der Kumpelverein Projekte, Aktivitäten und Aktionen von SchülerInnen, Auszubildenden und jungen GewerkschafterInnen aus. Die erstplatzierten Jugendlichen der IG BCE Nordost hatten sich unter dem Motto „Wir kreativ gegen Nazis“ mit Rechtsextremismus befasst und unter anderem einen Song kreiert, den die Jugendlichen während des Festaktes stimmungsvoll aufführten.
In ihrem Projekt schufen die Gießener BerufschülerInnen eine Mauer aus Pappe als Symbol für die Mauer in den Köpfen der Menschen, die es einzureißen gilt. Die Dorstener SchülerInnen beschäftigten sich mit der strukturellen Diskriminierung von MigrantInnen im Bewerbungsverfahren.
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Online-Kurs: Globale ArbeitnehmerInnenrechte

(2.4.2015). Ab 1. Juni bietet die Global Labour University einen kostenlosen, sechswöchigen Online-Kurs zu ArbeitnehmerInnenrechten in der globalen Wirtschaft an. Nicht nur die Rechte werden erläutert, es werden Instrumente und Strategien vermittelt, um sie umzusetzen. Die TeilnehmerInnen erhalten einen Überblick über Theorie und Praxis von Arbeitnehmerrechten weltweit.
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Weltsozialforum: Solidarität für Griechenland und Spanien

(Tunis, 1.4.2015). Knapp 50.000 Menschen aus 121 Ländern haben beim 12. Weltsozialforum in Tunis in Seminaren, Workshops und Konferenzen über den Widerstand gegen die neoliberale Weltordnung diskutiert.

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18. April: Weltweiter Aktionstag gegen TTIP

(1.4.2015). Gewerkschaften und soziale Bewegungen in der ganzen Welt rufen zum weltweiten Aktionstag gegen TTIP, ‪CETA, ‪TiSA & Co am 18. April auf. Zentrale Forderung in Europa: Wir wollen, dass das Europäische Parlament sich in seiner für Mai geplanten Resolution gegen TTIP ausspricht und dass CETA nicht ratifiziert wird!
Außerdem erklären wir uns solidarisch mit den weltweiten Bewegungen gegen die ungerechte Handelspolitik der WTO und fordern eine Kehrtwende für eine Weltwirtschaft im Dienste der Menschen!

Berufliche Perspektive von Flüchtlingen gestärkt

(1.04.2015). Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Deutschland soll einfacher werden. Das hat das Bundeskabinett mit einem Gesetzentwurf zur Änderung des Berufsfeststellungsgesetzes beschlossen. 

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Textilbündnis: Aktionsplan soll soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit schaffen

(22.4.2015). Das im zurückliegenden Herbst von Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller ins Leben gerufene Textilbündnis will verbindliche soziale, ökologische und ökonomische Bündnis-Standards schnell und flächendeckend mit einem Aktionsplan umsetzen. International anerkannte Leitlinien und Standards wie die UN-Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte, die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und die ILO-Kernarbeitsnormen sollen flächendeckend Realität werden.

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US-Amerikaner streiken für 15 Dollar Mindestlohn

Logo FightFor15(15.4.2015). In den USA kämpfen Beschäftigte in Niedriglohnbranchen für einen Mindestlohn von 15 Dollar je Stunde. Mitte April traten tausende Angestellte insbesondere von Fast-Food-Ketten dafür in den Streik. Die Aktionen fanden in hunderten von Städten im ganzen Land statt. Die Kampagne steht unter dem Motto „Fight for 15“. Die New York Times bezeichnet den anhaltenden Kampf der Fast-Food-Beschäftigten als „die größten Arbeitsproteste des Landes seit Jahren“. Unterstützt wird die Kampagne von der Angestelltengewerkschaft SEIU.

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Ebert-Stiftung: Zeit für Gerechtigkeit

(9.4.2015). Im Rahmen der internationalen Themenwoche "Zeit für Gerechtigkeit" der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Berlin vom 20. bis zum 23. April spricht die indische Bürgerrechtlerin, Feministin, Umweltschützerin und Quantenphysikerin Vandana Shiva über alternative Wege zur sozialökologischen Gesellschaft.

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Menschenrecht Wasser: Walk for Water nach Mekka

(1.4.2015). Mit einer spektakulären Aktion will die Stiftung "Water is Right" für das Menschenrecht auf Wasser eintreten. Im Namen der Stiftung, die von Rolf Stahlhofen, Sänger der Söhne Mannheims, gegründet wurde, will der Wasser-Aktivist Stefan Pfeiffer bei einer dreijährigen Pilgerreise vom Nordkap bis nach Mekka auf die Lage am Weltwassermarkt aufmerksam machen.

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Neues Netzwerk Faire Mobilität.

(20.3.2015). Mobile und entsandte ArbeitnehmerInnen, die in Deutschland arbeiten, wissen oft nicht, welche Rechte sie haben. Das „European Fair Mobility Network“ hat Beratungsstellen in Slowenien, Bulgarien und Rumänien eingerichtet, damit sich ArbeitnehmerInnen bereits vor ihrer Ausreise über den deutschen Arbeitsmarkt informieren können. Das DGB-Projekt Faire Mobilität hat das transnationale Netzwerk gemeinsam mit den Partnergewerkschaften vor Ort gegründet und die BeraterInnen rechtlich geschult. Das Netzwerk wird von EU-Kommission, Hans-Böckler-Stiftung und DGB finanziert. Träger des Projekts ist Arbeit und Leben Berlin. Auf der Internetseite gibt es Informationen auf Englisch, Deutsch, Slowenisch, Bulgarisch und Rumänisch.

Weltwirtschaft: Fairer Handel – gute Arbeit

(19.3.2015). „Gute Arbeit weltweit“ ist eines der zentralen Themen beim Treffen der sieben wichtigsten Industrieländer (G7) im Juni in Bayern. Die deutsche Präsidentschaft wollen Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) nutzen, um die größten Industrieländer auf eine gemeinsame Linie für sozialverantwortliches und umweltverträgliches Handeln in der globalen Warenproduktion zu verpflichten. In einem Zukunftspapier haben die beiden Ministerien ihre Ziele vorgestellt.
 

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Wisconsin will Gewerkschaften aushungern

(12.3.2015). Der US-amerikanische Gewerkschaftsdachverband AFL/CIO wehrt sich mit einer Klage gegen ein Gesetz des Gouverneurs Scott Walker. Walker, Gouverneur des US-Bundesstaats Wisconsin, will mit dem Gesetz unter dem Titel "Right to Work" die Gewerkschaften aus den Betrieben vertreiben.

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Oxfam: 1 Prozent der Weltbevölkerung besitzt mehr als der gesamte Rest

(20.1.2015). Schon im nächsten Jahr wird das Vermögen von nur einem Prozent der Weltbevölkerung größer sein als als das Vermögen der restlichen Weltbevölkerung. Das rechnet die Streitschrift „Alles haben und noch mehr wollen“ der Menschenrechtsorganisation Oxfam anlässlich des morgen beginnenden Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos vor.

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Nach Brand in Tazreen: C&A will zahlen

(15.12.2014). Die Modefirma C&A zahlt nun doch. 120 Menschen verloren im November 2012 bei einem Feuer in der Textilfabrik „Tazreen“ in Dhaka, Bangladesch, ihr Leben, weil die Notausgänge verschlossen waren. Hunderte wurden schwer verletzt. Zwei Jahre nach der Katastrophe haben der internationale Gewerkschaftsdachverband IndustriALL, dem IG Metall und IG BCE angehören, und die Kampagne für Saubere Kleidung eine Vereinbarung mit C&A geschlossen.

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Unfaires Spielzeug: Petition unterstützen!

(Wien/New York, 11.12.2014). Die Südwind-Partnerorganisation China Labor Watch (CLW) hat zum wiederholten Male die Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie in China untersucht. Trotz der Zusage des multinationalen Konzerns Mattel, Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu ergreifen, zeigt das Ergebnis, dass es in den chinesischen Zulieferbetrieben immer noch zu Arbeitsrechtsverletzungen kommt: 120 erzwungene Überstunden, unbezahlte Sozialversicherungsbeiträge, fehlender Arbeitsschutz finden sich unter den Mängeln.

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Brosch.: Länderprofil Kolumbien – Licht am Ende des Tunnels im Bürgerkriegsland?

Broschüre (2012/2013): Länderprofil Kolumbien – Licht am Ende des Tunnels im Bürgerkriegsland?

Umfang: 68 Seiten, in Kooperation mit kolko – Menschenrechte für Kolumbien,
Misereor und Friedrich-Ebert-Stiftung
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

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Broschüre: Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energ.

Broschüre (2012/2013): Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energie

Umfang: 60 Seiten, u.a. mit Beiträgen von IG BCE, IG Metall, Oxfam, weed 
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

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Broschüre: Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Broschüre (2014): Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

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Newsletter Nord|Süd news, Ausgabe I/2015

Newsletter Nord|Süd news,
Ausgabe I/2015

Titel: Die soziale Krise; Kommentar: Demontage im Namen der Krise; Die Verantwortlichen: „Hire and fire – heute geht das ruckizucki“; Chronologie: Soziale Sicherheit? Ein lukratives Geschäftsfeld!; China: Gesundheit für 1,3 Milliarden Menschen in China; Indien: Garantie über 100 Tage Arbeit; Debatte um Freihandel: Sorge um TTIP-Outsider; Rio Tinto sucht den Konflikt u.a.

Hier lesen oder downloaden:
http://www.nord-sued-netz.de/nordsuednews/2015-i

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