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Studium: Jetzt bewerben

(1.4.2014). Ein interessantes Studium mit den Schwerpunkten Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Sozialpolitik sowie Organisation und Management bietet die Europäische Akademie der Arbeit (EAdA) in Frankfurt/Main. Die Bewerbungsfrist für das Studienjahr 2014, das im Oktober beginnt, läuft noch bis 11. Mai. Bewerben können sich Beschäftigte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder gleichwertiger Berufserfahrung. Interessierte sollten sich durch gesellschaftspolitisches Engagement, etwa im Betrieb oder in einer Gewerkschaft, auszeichnen.

| www.akademie-der-arbeit.de

Katar: Reine PR-Übung

(31.3.2014). Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) hat seinen Sonderbericht „Die Akte Katar“ veröffentlicht. Er zeigt, dass sich – trotz der öffentlichen Kritik – an den menschenverachtenden Arbeitsbedingungen auf den Baustellen der WM-Stadien bisher nichts geändert hat. Beim Besuch vor Ort traf eine IGB-Delegation auf einer Stadionbaustelle auf 38 Arbeiter aus Indien, Nepal und Thailand, die dort unter unhygienischen Umständen hausen mussten. Die IGB-Generalsekretärin Sharan Burrow bezeichnete die bisherigen Reaktionen Katars als „reine PR-Übung“. Sie erwartet von der FIFA, Druck für eine Abschaffung des traditionellen Leibeigenensystems zu machen. Zudem müssten die Beschäftigten das Recht erhalten, sich gewerkschaftlich zu organisieren, und einen Mindestlohn erhalten.

„Man muss den Katarern die WM entziehen, wenn sie an dem Kafala-System festhalten, das an Sklaverei grenzt“, fordert der DGB-Vorsitzende und IGB-Präsident Michael Sommer.

Opferfonds leer

(31.3.2014). Die Textilunternehmen, die Ware von Unternehmen im Hochhaus Rana Plaza in Bangladesch bezogen haben, das im vergangenen Jahr abgebrannt ist und bei dem es zahlreiche Todesopfer zu beklagen gab, wollten über einen ILO-Fonds die Opfer und deren Familien unterstützen. 40 Millionen Dollar werden dazu benötigt.

Doch bislang ist der Topf noch weitgehend leer. Erst zehn Unternehmen haben in den Opferfonds eingezahlt.

www.ranaplaza-arrangement.org

Nicht gemeldet: Sklavenähnliche Arbeiten für die WM 2022 ab sofort eingestellt!

8.01.14 Die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar soll nicht im Sommer ausgetragen werden. Das hat Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke in einem Radiointerview bestätigt. Der Ausweichtermin solle zwischen November und Januar liegen. 

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Freihandel gefährdet soziale Rechte

16.12.2013 - Eine "Partnerschaft der Superlative" verspricht das Freihandelsabkommen, dessen dritte Verhandlungsrunde heute beginnt. Der DGB sieht mehr Risiken als Chancen. Nichtregierungsorganisationen sehen die Demokratie in Gefahr.

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Gewerkschaften helfen Taifun-Opfern auf den Philippinen

13.11.13 Die DGB-Gewerkschaften erklären sich solidarisch mit den Menschen auf den Philippinen und wollen helfen. Deshalb rufen der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften dazu auf, für die Opfer des Taifuns zu spenden.
Der Taifun Haiyan hat mit seiner Wucht vor allem in der Region der östlichen Visayas Städte, Dörfer und Infrastruktur verwüstet. Hundertausende Menschen haben ihr Dach über dem Kopf verloren und stehen vor dem Nichts. Hinzu kommen Hunger und die Bedrohung durch Seuchen. Sie brauchen jede erdenkliche Hilfe.

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2013: 30 Millionen Menschen in Sklaverei

(18.10.2013). - Weltweit leben rund 30 Millionen Menschen in Sklaverei oder in sklavenähnlicher Abhängigkeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der australischen Walk Free Foundation, die als Sklaverei-Index künftig jährlich erscheinen soll.

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Fußball-WM 2022: Sklavenähnliche Arbeitsbedingungen

Rerun-the-Vote(27.9.2013). Nach Veröffentlichungen des britischen Guardian über mindestens 44 Tote unter den nepalesischen Wanderarbeitern in Katar warnt der Internationale Gewerkschaftsbund vor mehr als 4000 Todesfällen beim Bau der WM-Infrastruktur. Indes wächst der internationale Druck auf das Wüstenemirat, die Rechte der Arbeiter zu verbessern.

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Bewusst einkaufen

14.8.2013 - Die Baumwolle für unsere Kleidung wird in Burkina Faso geerntet, unsere Handys werden in China gefertigt und die Nordseekrabben werden zum Pulen nach Marokko verschifft. Die Produktionsketten von Kleidung und anderer Güter sind komplex und erstrecken sich häufig über mehrere Kontinente - oft unter Ausnutzung schlechter Arbeitsbedingungen und Inkaufnahme von langen Transportenwegen und Umweltverschmutzung. Dabei kann jeder Einzelne durch bewußte Kaufentscheidungen auf das globale Produktionssystem einwirken.

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Brasilien: Späte Einsicht, aber nicht zu spät?

11.07.13 Der vermeintlich harmlose Vorgang der Preiserhöhung  im öffentlichen Nahverkehr ist der Auslöser der größten Protestwelle, die Brasilien seit Jahren erlebt.

Demonstrationen, angeleitet von der Bewegung für den Nulltarif (Movimento Passe Livre, kurz MPL), sind die Folge und führten schließlich zur Rücknahme der Fahrpreiserhöhungen in Porto Alegre - und zu einem Domino-Effekt. Inspiriert vom Erfolg kam es auch in anderen Regionen und Städten zu Protesten. Und längst geht es nicht mehr nur um die Preiserhöhungen. Die Forderungen der Demonstranten sind so vielfältig und heterogen wie die brasilianische Gesellschaft selbst. Neben dem öffentlichen Nahverkehr treiben die Brasilianer vor allem die brutalen Polizeieinsätze, die tiefgreifende Korruption von Politikern und Justiz und nicht zuletzt die horrenden Kosten der Fußball-WM auf die Straßen.

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Kein Freihandel ohne soziale Rechte

Grafik: einblick

(27.3.2014). Mehr Transparenz, die Sicherung von Sozial- und Umweltstandards sowie von Arbeitnehmerrechten und keine undurchsichtige Schiedsgerichtsbarkeit zum Schutz der Investoren: Das sind die wichtigsten Forderungen des DGB zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, der „Transatlantic Trade and Investment Partnership“ (TTIP).

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Amnesty International: Neue Vorwürfe gegen Katar

18.12.2013 - Amnesty International (ai) erhebt neue Vorwürfe gegen das Weltmeisterschaftsland Katar. In der Süddeutschen Zeitung berichtet ai über Fälle, in denen Wanderarbeiter die Büros von Sportorganisationen gebaut, dafür aber keinen Lohn bekommen haben,

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Telekom: Kultur der Einschüchterung und Verängstigung

5.12.2013 - Die internationale Telekommunikationsgewerkschaft UNI Global Union hat 1800 Beschäftigte der Deutschen Telekom und ihrer Töchter befragt. Das Ergebnis: Gewerkschaftsbashing und ein rüder Umgang mit Arbeitnehmerrechten gehören scheinbar weltweit zum Selbstverständnis des Unternehmens.

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Neue IGB-Regionalgruppe

 28.11.2013GewerkschafterInnen aus Algerien, Bahrain, Ägypten, Libyen, Jordanien, Mauretanien, Marokko, Oman, Palästina, Tunesien und Jemen haben im Rahmen des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) eine neue Regionalgruppe gegründet.

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Indien: Keine ernsthaften Bemühungen gegen Schuldknechtschaft

4.12.2013 - Die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kritisiert die häufig sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen in der indischen Textilindustrie. Die indische Regierung unternehme nicht wirklich etwas dagegen.

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Weltfrauenkonferenz für Frauenrechte

3.12.2013 - Die Delegierten der zweiten Weltfrauenkonferenz im November haben die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) aufgerufen, eine Konvention gegen sexuelle Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz zu verabschieden.

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Harte Olympia-Realität

17.12.2013 - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hat in Interviews mit WanderarbeiterInnen die Arbeitsbedingungen im russischen Sotschi thematisiert: Keine oder zu spät ausgezahlte Löhne, Arbeitszeiten weit über dem Normalen und die Einbehaltung von Ausweispapieren scheinen an der Tagesordnung zu sein. "Katar" lässt grüßen.

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Gemeinsam für Arbeitnehmerrechte bei Amazon

10.12.2013 - Amazon will nach Polen und Tschechien, um so dem Druck der Beschäftigten hierzulande für Tarifverträge und bessere Arbeitsbedingungen zu entgehen. Die Interregionalen Gewerkschaftsräte Elbe-Neiße und Viadrina wollen dem mit einer gemeinsamen Stratgie begegnen.

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Katar muss handeln

7.12.2013 - "Katar muss alle ILO-Kernarbeitsnormen ratifizieren und nachprüfbar umsetzen", mit diesen Worten hat der DGB Vorsitzende Michael Sommer die derzeitige Lage im Land der Fußballweltmeisterschaft 2022 kommentiert.

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Unterstützung für südkoreanische Eisenbahner

16.12.2013 - Seit dem 9. Dezember 2013 protestieren die Beschäftigten der öffentlichen Südkoreanischen Bahngesellschaft KORAIL mit Arbeitsniederlegungen gegen den Eisenbahnprivatisierungsplan der Regierung unter Präsidentin Park Geun-hye. Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) und die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) haben ihre Solidarität mit der Eisenbahnergewerkschaft (KRWU) erklärt. 

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„Sandfischer“ in Puerto Berrío, Santander, Kolumbien

ENS Fotoausstellung 2011:

Décimo séptimo concurso latinoamericano de fotografía documental „Los trabajos y los días"

„Sandfischer“ in Puerto Berrío, Santander, Kolumbien: In den gefährlichen Fluten des verschmutzen Flusses Río Magdalena verdient der Fischer seinen Lebensunterhalt – zwischen Tonnen mit Bausand gräbt er stundenlang nach Welsen und Bocachicos und riskiert damit sein Leben.“

Foto: © Alejandro Cock-Peláez www.ens.org.co

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Bauarbeiter in Rionegro, Kolumbien

ENS Fotoausstellung 2011:

Décimo séptimo concurso latinoamericano de fotografía documental „Los trabajos y los días"

Bauarbeiter in Rionegro, Kolumbien

Foto: © Augusto Cesar Ceballos Montoya www.ens.org.co

 

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Broschüre: Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen

Titelmotiv Broschüre:

Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energie

Protestkundgebung gegen das Staudammprojekt
Belo Monte in Altamira, Brasilien

Foto: © Gerhard Dilger

www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

 

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Philippinen: Typhoon Haiyan

Winds of around 300 km/h have left more than 600 000 people homeless. Around 55% of them are now in evacuation centres, while the rest struggle to survive outside. The torn plastic sheet in the picture is the only cover from the rain for this child's family.

Foto: EU/ECHO, Arlynn Aquino – Leyte, Philippines, November 2013, CC BY-ND 2.0

 

 

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