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Beschränkte Ausschreibung ohne Teilnahmewettbewerb "Flüge und Reisemanagement Welt"

(05.07.2018 Düsseldorf) Das DGB Bildungswerk BUND – Nord-Süd-Netz organisiert im Rahmen seiner internationalen Projekte Veranstaltungen in Deutschland, an denen Vertreter_innen der internationalen Partnerorganisationen in Europa und angrenzenden Ländern, in Süd- und SO-Asien und Lateinamerika teilnehmen und besucht diese regelmäßig im Rahmen der Projektbetreuung.

Für die damit verbundenen Flugbuchungen und das Reisemanagement suchen wir die Zusammenarbeit mit einem Partner zunächst für 1 Jahr mit Option auf Verlängerung. Alle weiteren Details entnehmen Sie bitte den hier bereitgestellten Ausschreibungsunterlagen. Fragen, die uns bis zum 20.07.2018, 12:00 erreichen, beantworten wir gerne.

Angebote werden bis zum 31.07.2018 erbeten. Wir freuen uns, Ihr Angebot zu erhalten.

 

Hier geht's zu den Ausschreibungsunterlagen:

 

 

Supermarkt-Check: Deutsche Ketten sind Schlusslichter in Sachen Menschenrechte

(13.07.2018 / OXFAM / Berlin) Oxfam-Studie zeigt: Supermärkte tun zu wenig, um Menschenrechte in ihren Lieferketten zu schützen

In einer neuen Studie analysiert die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam systematisch die Geschäftspolitik von Supermärkten in ihren Lieferketten. Im internationalen Vergleich schneiden die deutschen Ketten dabei mit am schlechtesten ab. Anhand von zwölf Produkten zeigt die Studie außerdem, dass die Durchschnittseinkommen von Kleinbäuerinnen und -bauern sowie Arbeiter/innen unter dem Existenzminimum liegen, während Supermarktketten immer mehr vom Verkaufserlös behalten.Oxfam fordert von den Supermärkten,Verantwortung dafür zu übernehmen, dass bei der Produktion ihrer Lebensmittel Menschenrechte eingehalten werden.

Für den Supermarkt-Check hat Oxfam öffentlich zugängliche Informationen von 16 der größten und am schnellsten wachsenden Supermärkte in Deutschland, den Niederlanden, den USA und Großbritannien ausgewertet und mit internationalen Standards zum Schutz der Menschenrechte abgeglichen.

Menschenrechte sind für Supermärkte nur eine Fußnote
Das Ergebnis des Supermarkt-Checks ist katastrophal: Während Supermärkte aus Großbritannien und den USA teilweise zweistellige Bewertungen erhielten, erreichen die deutschen „Big Four“ (Aldi, Edeka, Lidl und Rewe) in jeder Kategorie nur null bis acht Prozent der Gesamtpunktzahl. Bei speziellen Schutzmaßnahmen für Frauen sind alle deutschen Ketten durchgefallen, beim Schutz von Arbeiter/innenrechten lag die höchste Bewertung bei zwei Prozent.

„Der Supermarkt-Check zeigt, dass Menschenrechte in der Geschäftspolitik der deutschen Supermärkte aktuell nur eine Fußnote sind“, sagt Barbara Sennholz-Weinhardt, Oxfam-Expertin für Wirtschaft und Globalisierung. „Aldi, Edeka, Lidl und Rewe müssen endlich dafür sorgen, dass die Menschen, die unsere Lebensmittel herstellen, fair behandelt werden. Der Supermarkt-Check ist ein Wegweiser dafür, was sie in Zukunft konkret tun können.“

Ungleichheit im Lebensmittelsektor steigt
Neben dem Supermarkt-Check zeigt die Studie „Die Zeit ist reif“ anhand von zwölf Produkten wie Kaffee, Garnelen oder Bananen, dass der Anteil, den Supermärkte am Verkaufspreis erhalten, beständig steigt. Die Durchschnittslöhne für Arbeiter/innen liegen bei diesen zwölf Beispielprodukten unter dem Existenzminimum. Die Untersuchung zeigt aber auch, dass Ungleichheit und Ausbeutung im Lebensmittelsektor gestoppt werden können. So ist etwa der Anteil, den Supermarktketten am Verkaufspreis einer Banane aus Ecuador bekommen, zwischen 2011 und 2015 enorm gestiegen. Allein aus diesem Anstieg könnte das Sechsfache des Betrags gezahlt werden, der Arbeiter/innen fehlt, um den Lebensunterhalt ihrer Familie bestreiten zu können.

Die Zeit ist reif: Supermärkte müssen handeln
„Wir weigern uns hinzunehmen, dass wirtschaftliche Ausbeutung und Leid Zutaten vieler Lebensmittel sind, die wir im Supermarkt kaufen“, sagt Franziska Humbert, Oxfam-Expertin für soziale Unternehmensverantwortung. Oxfam fordert, dass Supermärkte Lieferwege und Herkunft ihrer Waren offenlegen und mithilfe lokaler Organisation menschenrechtliche Risikoanalysen vornehmen und veröffentlichen. Sie müssen dafür sorgen, dass Lieferanten Arbeiter/innen fair bezahlen und ihre Rechte wahren. Damit Arbeiter/innen gefahrlos Arbeitsrechtsverletzungen melden können, braucht es adäquate Beschwerdeverfahren. Die Supermärkte müssen außerdem sicherstellen, dass Frauen, etwa Farmarbeiterinnen auf Großplantagen, vor Gewalt und Diskriminierung geschützt sind.
Studie und Supermarkt-Check sind der Auftakt der weltweiten Oxfam-Kampagne „Fairness Eintüten“ (Englisch: „Behind the Barcodes“).

Redaktionelle Hinweise und Quellenangaben zur OXFAM-Studie
•    Die Deutsche Kurzfassung der Oxfam-Studie „Die Zeit ist reif“ (das Kapitel zum Supermarkt-Check beginnt ab Seite 18) finden Sie hier
•    Die Oxfam-Studie „Ripe for a change“ (auf Englisch) finden Sie hier
•    Der internationale Supermarkt-Check mit allen Bewertungen als Grafik
Mehr unter www.oxfam.de

 

 

 

 

 

 

 

Ausschreibung für Projekte: Gute Arbeit entlang globaler, regionaler oder nationaler Lieferketten mit Schwerpunkt Afrika

(03.07.2018 / Düsseldorf) Das DGB Bildungswerk sucht für die Programmphase 2020 – 2022 neue Projekte in Afrika mit dem Schwerpunkt auf Arbeits- und Gewerkschaftsrechten in globalen, regionalen oder nationalen Wertschöpfungsketten. Bewerbungsfrist ist der 30.09.2018. Weitere Einzelheiten finden sich in den Ausschreibungsunterlagen.

CALL FOR PROJECT PROPOSALS
Decent Work along Global, Regional or National  Supply Chains with focus on Africa

For the program phase 2020 - 2022, the DGB Bildungswerk is looking for new projects in Africa with a focus on labor and trade union rights in global, regional or national value chains. Application deadline is 30.09.2018. Further details can be found in the tender documents made available below.

We are looking forward to receiving your proposals.

 

Gewerkschaften im Dialog: BUEN VIVIR - Das Recht auf Gutes Leben und Gute Arbeit weltweit

(15/06/2018 sgü) Vortrag und Diskussion mit Alberto Acosta und Jörg Mährle am 27.06.2018, 18:30 Uhr - 21:00 Uhr im DGB-Haus Bonn, Eintritt frei!

Vor welchen Herausforderungen stehen wir? Was ist Klimagerechtigkeit? Wie erreichen wir Verteidigungsgerechtigkeit? Wo liegen die Grenzen der Ressourcenverfügbarkeit? Wie könnte eine gerechte Zukunft aussehen?

Alberto Acosta stellt das Konzept des "Buen Vivir" vor, das in dem traditionellen Wissen der indigenen Völker wurzelt. Er entwickelte daraus Leitlinien mit dem Ziel des sozialen und solidarischen Wirtschaften und der Veränderung von Lebens- und Politikstil.

Was ist das Gute Leben und wie passt es mit den gewerkschaftlichen Werten und Ideen zusammen? Was bedeutet es für uns vor Ort als Gewerkschafter/innen und Bürger/innen und für Gute Arbeit weltweit? Das möchten wir mit unseren Gästen und Euch/Ihnen diskutieren.

 

"Gutes Leben" hat immer auch etwas mit Kultur zu tun. In diesem Sinne verleiht die lateinamerikanische Kultband Grupo Sal der politischen Debatte eine sinnliche und künstlerische Dimension.

Vortrag und Diskussion mit
Alberto Acosta, Ökonom und ehemaliger Präsident der verfassungsgebenden Versammlung Ecuadors
im Dialog mit
Jörg Mährle, Regionsgeschäftsführer des DGB Köln-Bonn
Musik von
Grupo Sal, lateinamerikanische Musik

Anschließend Ausklang mit einem Kölsch

Veranstaltungsort: DGB-Haus Bonn, Endenicher Straße 127, 53115 Bonn, Großer Saal
Empfohlene Anmeldung bis 25.06.2018 per E-Mail an: bonn@dgb.de

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten (...)

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Quelle Definition 'Gute Arbeit'

Solidarität mit brasilianischen Gewerkschaften

(2018/05/23 / Arbeitskreis (AK) „Solidarität mit brasilianischen Gewerkschaften“ im DGB, Region Nordbaden, Mannheim / ahi) Der Arbeitskreis „Solidarität mit brasilianischen Gewerkschaften“ im DGB, Region Nordbaden, Mannheim, ist ein Arbeitskreis, der seit über 30 Jahren in engem Kontakt mit Gewerkschaften und sozialen Bewegungen in Brasilien steht und die Vorgänge in Brasilien genau verfolgt, diskutiert und kommentiert. In seiner zum 1. Mai 2018 herausgebrachten Broschüre "Brasilien Aktuell 2018" geht es um aktuelle Themen, Ereignisse und Aktivitäten. Sein Engagement hat der AK dieses Jahr unter das Motto "Gewerkschaften und soziale Bewegungen vereint im Kampf um Demokratie - Kein Recht weniger" gestellt. Hier geht's zu "Brasilien Aktuell 2018"


Brief des AK "Solidarität mit brasilianischen Gewerkschaften" Mannheim / Ludwigshafen im DGB an den Botschafter
In Reaktion auf die Verurteilung des brasilianischen Ex-Präsidenten Lula da Silva zu 12 Jahren Haft hat der AK einen Brief an den Botschafter von Brasilien verfasst und die Freilassung Lula da Silvas gefordert. Den Brief ...
 

 

... stellen wir unseren Leserinnen und Lesern hier zur Verfügung.

 

Ausschreibung Übersetzung "Methodenkompendium"

(29.03.2018 / Düsseldorf) Das DGB Bildungswerk BUND - Nord-Süd-Netz vergibt im Rahmen seines Projektes "Projektbegleitende Maßnahmen für gute Arbeit weltweit" Übersetzungen eines Methodenkompendiums aus dem Deutschen ins Spanische und brasilianische Portugiesisch. Auskünfte zum Vergabeverfahren oder der nachgefragten Leistung beantworten wir gerne bis zum 05.04.2018. Angebote werden postalisch bis zum 11.04.2018, 12:00 Uhr erbeten. Wir freuen uns auf Ihr Angebot.

Zu den Ausschreibungsunterlagen (Bekanntmachung und Bewerbungsbedingungen) geht es hier: system/files/ausschreibung_pbm_ue_methodenkomp_bekanntmachung.pdf und hier system/files/ausschreibung_pbm_ue_methodenkomp_bewerbungsbedingungen.pdf.

Broschüre: Ohne Not flieht niemand. Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht

Broschüre (2015/2016): Ohne Not flieht niemand. Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht heute

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto (re): Michael Gubi/flickr,
CC BY-NC 2.0

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Broschüre: Moderne Sklaverei. Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel …

Broschüre (2016): Moderne Sklaverei. Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar

Erscheinungsjahr: 2016
Umfang: 76 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto (re): Cícero R. C. Omena/flickr,
CC BY 2.0 

 

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Arbeiten und Wirtschaften in den Grenzen des Wachstums.

Broschüre (2017): Arbeiten und Wirtschaften in den Grenzen des Wachstums. Die Rolle der Gewerkschaften in einer ökologischen und sozialen Transformation.

Erscheinungsjahr: 2017
Umfang: 68 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto (re): Boris Ott / flickr,
CC BY-NC 2.0

 

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Newsletter Nord|Süd news, Ausgabe I/2018

Newsletter Nord|Süd news, 
Ausgabe I/2018

Gewalt in der Arbeitswelt: Ein neues ILO-Übereinkommen muss dringend her; Kommentar: Wir brauchen ein „Null-Toleranz-Signal“; Brasilien: „Auch Rassismus spielt eine Rolle“; Pakistan: Jede Beschwerde in sechzig Tagen bearbeitet; Uganda: „Frauen knien nieder und preisen den Präsidenten“; Aus den Projekten: „Ich bin so froh, dass wir noch dabei sind“ u.a.

Hier lesen oder downloaden:
http://www.nord-sued-netz.de/nordsuednews/2018-i

 

Foto (re): U.S. Embassy Pakistan / flickr, CC BY-ND 2.0

 

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