Broschüre „Ohne Not flieht niemand“, Flucht-Asyl-Migration und Menschenrecht heute (2016)

Warum verlassen Menschen ihre Heimat, wandern aus, fliehen? Und was ist der Anteil der Länder des Nordens daran? Wie organisiert man eine humanitäre Aufnahme von Geflüchteten, wie sieht eine ernstzunehmende Integration aus? Im öffentlichen Diskurs sind diese Fragen längst von neuen Abschottungsstrategien in den Hintergrund gedrängt worden. Das DGB Bildungswerk BUND will gegen das populistische Gerede um die Flüchtlings"krise" die wichtigen Fragen wieder in den Mittelpunkt rücken. In der Broschüre geht es um die Ursachen von Flucht und Vertreibung sowie den Zusammenhang zwischen Migration und nachhaltiger Entwicklung. Asylpolitik und die Migrationsagenda der EU werden kritisch analysiert und Alternativen aufgezeigt.

Broschüre Moderne Sklaverei – Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar (2016)

Nach Zahlen der ILO leben global heute mehr als 21 Millionen Menschen in Sklaverei, sklavereiähnlichen Bedingungen und Zwangsarbeit, was heisst, dass zu einem einzigen Zeitpunkt in der Geschichte – mehr Menschen betroffen sind als während drei Jahrhunderten transatlantischen Sklavenhandels. In Europa – ja, auch hier – leben in absoluten Zahlen die meisten SklavInnen in der Türkei: 185.500 Menschen. Dahinter verbirgt sich eine hohe Anzahl an Kinderheiraten, Zwangsarbeit und Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung. Auch in Polen ist moderne Sklaverei relativ stark verbreitet, die zum Teil auf der Ausbeutung billiger Arbeitskräfte aus anderen osteuropäischen Staaten sowie aus Südostasien basiert. Moderne Sklaverei – Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar – ein wichtiges Thema für GewerkschafterInnen

Bildungsmodule: Moderne Sklaverei – Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar (2016)

Bildungsmodule: Moderne Sklaverei – Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nich

Das Nord|Süd-Netz des DGB Bildungswerk BUND bietet interessierten BildungsarbeiterInnen die Seminarmodule „Moderne Sklaverei – Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar“ für die Bildungsarbeit an. Es beruht auf den Erfahrungen und Ideen des ersten fünftägigen Pilotseminares – „.. noch keinen Sklaven in Katar gesehen“. Sklaverei, Zwangsarbeit und Ausbeutung im 21. Jahrhundert in 2015.

Bildungsmodule: Ohne Not flieht niemand! Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht heute (2016)

Bildungsmodule: Ohne Not flieht niemand! Flucht – Asyl – Migration und Menschenr

Das Nord|Süd-Netz des DGB Bildungswerk BUND bietet interessierten BildungsarbeiterInnen die Seminarmodule „Ohne Not flieht niemand! Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht heute“  für die Bildungsarbeit an.

Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit! (2014)

Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Jeder zweite Arbeitsplatz, der heute in Deutschland entsteht, ist prekär, das heißt: sozial und arbeitsrechtlich nicht abgesichert und oft nicht existenzsichernd. Es handelt sich um befristete oder erzwungene Teilzeitarbeit, Leiharbeit, Arbeit mit Werkverträgen oder auch Arbeit im informellen Sektor. Weltweit müssen bereits bis zu 30 Millionen Menschen unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten. Besonders gefährdet, in solche Arbeits- und Ausbeutungsverhältnisse hineinzurutschen, sind Frauen und junge Menschen, sogar Kinder. Wie Menschen damit leben, was lokale und globale Handlungsoptionen, wer die Akteure sein können, um diesen massiven Trend zur Prekarisierung zu stoppen und umzudrehen, fasst die Broschüre „Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!“ zusammen.

Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen (2013)

Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen

Mit der Globalisierung der Weltwirtschaft ist der Wettbewerb der Staaten um ausländische Investitionen schärfer geworden. Er kann im Extremfall zu einem „race to the bottom“, einem Wettlauf nach unten führen, bei dem in erster Linie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen, die Umwelt und das planetare Klima zu den potenziellen Leidtragenden zählen. Das Primat der Politik steht auf dem Spiel. Die globale Wirtschaft benötigt daher global geltende Regeln, die auf der Basis universell geltender Prinzipien dem Absenken von Sozial- und Umweltstandards Einhalt gebieten.

Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energie (2012/2013)

Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energie

Unverhohlen verfolgt die Europäische Kommission mit ihrer Rohstoffinitiative von 2008 (Raw Materials Initiative) einen neoliberalen, den Interessen der Wirtschaft dienenden Kurs. Europa droht, sich damit in die Phalanx der ökonomisch aggressiven, einseitig auf Versorgungssicherheit ausgerichteten Staaten einzureihen. Damit unterscheidet sich Europa nur noch graduell von Staaten wie China, den Vereinigten Staaten und Kanada. Neben den Staaten agieren zunehmend auch die privaten Unternehmen in dem großen Spiel. Mit ihren privaten wie staatlichen Rohstoffagenturen beuten sie im globalen Stil und im Einklang mit den nationalen Macht- und Geldeliten deren nationale Ressourcen zu Ungunsten der lokalen Bevölkerung aus.

In der neuen Broschüre „Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energie“ beschreibt  das DGB Bildungswerk BUND die Akteure und ihre Interessen und zeigt die größten Gefährdungsbereiche in den rohstoffreichen Ländern auf. Damit soll die Diskussion in den Gewerkschaften, in der Politik und der Gesellschaft weiter angeregt werden, um zur Entwicklung eigener Vorschläge für eine sozialere und verträglichere Rohstoff- und Handelspolitik beizutragen.

Broschüre 60 Seiten, u.a. mit Beiträgen von IG BCE, IG Metall, Oxfam, weed

Länderprofil Kolumbien – Licht am Ende des Tunnels im Bürgerkriegsland? (2012)

Länderprofil Kolumbien – Licht am Ende des Tunnels im Bürgerkriegsland?

Licht am Ende des Tunnels in Kolumbien? Was hat sich beim Wechsel zu Präsident Uribe geändert, welche Möglichkeiten haben jetzt die Gewerkschafter, die Zivilgesellschaft zu stärken? Alles Themen, die sie im aktuellen Länderprofil Kolumbien downloaden können. 

Sonderwirtschaftszonen – Entwicklungsmotoren oder teure Auslaufmodelle der Globalisierung? Arbeitspapier (2010)

Arbeitspapier Sonderwirtschaftszonen

 „Sonderwirtschaftszonen – Entwicklungsmotoren oder teure Auslaufmodelle der Globalisierung?“,  Arbeitspapier herausgegeben von DGB Bildungswerk Bund in Zusammenarbeit mit dem Global Policy Forum Europe und terre des hommes.

Auf mehr als 3.000 in 130 Ländern schätzt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) die Zahl der Sonderwirtschaftszonen weltweit. Regierungen wollen damit ausländisches Investitionskapital in ihr Land holen und siedeln transnationale Unternehmen an, die in der Regel für den Export produzieren. Sie versprechen sich davon Beschäftigungseffekte, Wachstumsimpulse für die heimische Wirtschaft und Zugang zu Technologien.

Inhalt: Übersicht über Formen und Ausmaß des weltweiten Booms von Sonderwirtschaftszonen, Intention der Regierungen zu ihrer Einrichtung, soziale, ökonomische und entwicklungspolitische Wirkungen dieser Enklaven für die jeweiligen Länder, fiskalischen Effekte.

Freiwillig in die Krise – Reguliert wieder heraus (2009)

Titelbild

Tagungsdokumentation

Auf der Fachtagung vom 26.03.2009 in Berlin haben das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, das DGB Bildungswerk, das Global Policy Forum, terre des hommes und ver.di gemeinsam über Ursachen und Folgen der größten Wirtschaftskrise informiert und diskutiert, welche institutionellen Reformen und neuen internationalen Regeln und Standards für Unternehmen und Banken notwendig sind, um derartige Krisen zukünftig zu vermeiden.

In dieser Veröffentlichung dokumentieren wir die Vorträge der Tagung. Prof. Jörg Huffschmid (Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik) analysiert die Ursachen der Krise und die politischen Antworten der Regierungen; Pedro Morazán (Südwind-Institut) verdeutlicht die ökonomischen Auswirkungen der Krise in den Ländern des Südens; Barbara Happe (urgewald) formuliert Anregungen für eine sozial und ökologisch zukunftsfähige Finanzindustrie; Bernd Moritz (Kritische Aktionärinnen und Aktionäre) fordert neue Spielregeln für „systemrelevante“ Unternehmen und Gehaltsobergrenzen für Konzernmanager; Nicola Liebert (Netzwerk Steuergerechtigkeit) zeigt schließlich auf, wie Steueroasen die öffentlichen Haushalte in Industrie- und Entwicklungsländern schädigen und was getan werden muss, um diese Steueroasen trockenzulegen. Diese Beiträge bleiben auch nach dem G20-Gipfel relevant. Denn was die Staats- und Regierungschefs in London beschlossen haben, reicht bei weitem nicht aus, um die gegenwärtige Krise zu bewältigen – geschweige denn zukünftige Krisen zu verhindern.

Broschüre: Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Broschüre (2014): Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto: © Marco Antonio Rezende/BrazilPhotos

Bild 4 von 4

Broschüre: Ohne Not flieht niemand. Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht

Broschüre (2015/2016): Ohne Not flieht niemand. Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht heute

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto: Michael Gubi/flickr, CC BY-NC 2.0

 

 

Bild 3 von 4

Broschüre: Moderne Sklaverei. Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel …

Broschüre (2016): Moderne Sklaverei. Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar

Erscheinungsjahr: 2016
Umfang: 76 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto (re): Cícero R. C. Omena/flickr,

CC BY 2.0 

 

Bild 2 von 4

Newsletter Nord|Süd news, Ausgabe II/2017

Newsletter Nord|Süd news, 
Ausgabe II/2017

Türkei: Ausnahmezustand im Ausnahmezustand; Der Kommentar: Gewerkschaften im Kampf gegen Rechtspopulismus; USA: „Im Bauch des Monsters“; Philippinen: Geduld mit Duterte; Ungarn: Kaltgestellt aus Prinzip; Brasilien: „Arbeitsrechte stehen auf dem Spiel“; Aus den Projekten: Sonntags am Statue Square u.a.

Hier lesen oder downloaden:
http://www.nord-sued-netz.de/nordsuednews/2017-ii

Foto: © Murat Bay

 

 

 

 

 

Bild 1 von 4