Arbeiten und Wirtschaften in den Grenzen des Wachstums – Die Rolle der Gewerkschaften in einer ökologischen und sozialen Transformation (2017)

Arbeiten und Wirtschaften in den Grenzen des Wachstums

Es ist eine der großen Fragen unserer Zeit, vielleicht die drängendste: Wie können wir unsere Wirtschaft so gestalten, dass wir auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen eine global sozial gerechte Gesellschaft ermöglichen? Und wie erreichen wir den dafür notwendigen großen Wandel, der das Wohlergehen der Menschen und des Planeten auf dem wir leben in den Mittelpunkt stellt statt das Wachstum um jeden Preis? Nur allzu oft werden in der Diskussion ökologisches, faires Wirtschaften und Standortpolitik samt Arbeitsplätzen gegeneinander ausgespielt. Welche Vision haben wir als Gewerkschaften für eine Wirtschaft, die Wachstum nicht über alles stellt? Im Fokus der Broschüre stehen die vielfältigen Formen würdiger Arbeit und die Notwendigkeit einer Demokratisierung und internationaler Solidarität angesichts der aktuellen globalen Entwicklung mit ihren wachsenden Machtungleichgewichten.

Bildungsmodule: Ohne Not flieht niemand! Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht heute (2015/2016)

Bildungsmodule: Ohne Not flieht niemand! Flucht – Asyl – Migration und Menschenr

Das Nord-Süd-Netz des DGB Bildungswerk BUND bietet interessierten Bildungsarbeiter_innen die Seminarmodule „Ohne Not flieht niemand! Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht heute“  für die Bildungsarbeit an.

Broschüre „Ohne Not flieht niemand“, Flucht-Asyl-Migration und Menschenrecht heute (2015/2016)

Broschüre „Ohne Not flieht niemand“, Flucht-Asyl-Migration und Menschenrecht heu

Warum verlassen Menschen ihre Heimat, wandern aus, fliehen? Und was ist der Anteil der Länder des Nordens daran? Wie organisiert man eine humanitäre Aufnahme von Geflüchteten, wie sieht eine ernstzunehmende Integration aus? Im öffentlichen Diskurs sind diese Fragen längst von neuen Abschottungsstrategien in den Hintergrund gedrängt worden. Das DGB Bildungswerk BUND will gegen das populistische Gerede um die Flüchtlingskrise die wichtigen Fragen wieder in den Mittelpunkt rücken. In der Broschüre geht es um die Ursachen von Flucht und Vertreibung sowie den Zusammenhang zwischen Migration und nachhaltiger Entwicklung. Asylpolitik und die Migrationsagenda der EU werden kritisch analysiert und Alternativen aufgezeigt.

Bildungsmodule: Moderne Sklaverei – Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar (2016)

Bildungsmodule: Moderne Sklaverei – Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nich

Das Nord-Süd-Netz des DGB Bildungswerk BUND bietet interessierten BildungsarbeiterInnen die Seminarmodule „Moderne Sklaverei – Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar“ für die Bildungsarbeit an. Es beruht auf den Erfahrungen und Ideen des ersten fünftägigen Pilotseminares – „.. noch keinen Sklaven in Katar gesehen“. Sklaverei, Zwangsarbeit und Ausbeutung im 21. Jahrhundert in 2015.

Broschüre Moderne Sklaverei – Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar (2016)

Broschüre Moderne Sklaverei – Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verh

Nach Zahlen der ILO leben global heute mehr als 21 Millionen Menschen in Sklaverei, sklavereiähnlichen Bedingungen und Zwangsarbeit, was heisst, dass zu einem einzigen Zeitpunkt in der Geschichte – mehr Menschen betroffen sind als während drei Jahrhunderten transatlantischen Sklavenhandels. In Europa – ja, auch hier – leben in absoluten Zahlen die meisten SklavInnen in der Türkei: 185.500 Menschen. Dahinter verbirgt sich eine hohe Anzahl an Kinderheiraten, Zwangsarbeit und Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung. Auch in Polen ist moderne Sklaverei relativ stark verbreitet, die zum Teil auf der Ausbeutung billiger Arbeitskräfte aus anderen osteuropäischen Staaten sowie aus Südostasien basiert. Moderne Sklaverei – Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar – ein wichtiges Thema für GewerkschafterInnen

Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit! (2014)

Titelbild

Jeder zweite Arbeitsplatz, der heute in Deutschland entsteht, ist prekär, das heißt: sozial und arbeitsrechtlich nicht abgesichert und oft nicht existenzsichernd. Es handelt sich um befristete oder erzwungene Teilzeitarbeit, Leiharbeit, Arbeit mit Werkverträgen oder auch Arbeit im informellen Sektor. Weltweit müssen bereits bis zu 30 Millionen Menschen unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten. Besonders gefährdet, in solche Arbeits- und Ausbeutungsverhältnisse hineinzurutschen, sind Frauen und junge Menschen, sogar Kinder. Wie Menschen damit leben, was lokale und globale Handlungsoptionen, wer die Akteure sein können, um diesen massiven Trend zur Prekarisierung zu stoppen und umzudrehen, fasst die Broschüre „Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!“ zusammen.

Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen (2013)

Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen

Mit der Globalisierung der Weltwirtschaft ist der Wettbewerb der Staaten um ausländische Investitionen schärfer geworden. Er kann im Extremfall zu einem „race to the bottom“, einem Wettlauf nach unten führen, bei dem in erster Linie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen, die Umwelt und das planetare Klima zu den potenziellen Leidtragenden zählen. Das Primat der Politik steht auf dem Spiel. Die globale Wirtschaft benötigt daher global geltende Regeln, die auf der Basis universell geltender Prinzipien dem Absenken von Sozial- und Umweltstandards Einhalt gebieten.

Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energie (2012/2013)

Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energie

Unverhohlen verfolgt die Europäische Kommission mit ihrer Rohstoffinitiative von 2008 (Raw Materials Initiative) einen neoliberalen, den Interessen der Wirtschaft dienenden Kurs. Europa droht, sich damit in die Phalanx der ökonomisch aggressiven, einseitig auf Versorgungssicherheit ausgerichteten Staaten einzureihen. Damit unterscheidet sich Europa nur noch graduell von Staaten wie China, den Vereinigten Staaten und Kanada. Neben den Staaten agieren zunehmend auch die privaten Unternehmen in dem großen Spiel. Mit ihren privaten wie staatlichen Rohstoffagenturen beuten sie im globalen Stil und im Einklang mit den nationalen Macht- und Geldeliten deren nationale Ressourcen zu Ungunsten der lokalen Bevölkerung aus.

In der neuen Broschüre „Weltweiter Verteilungskampf um Ressourcen – Rohstoffe, Wasser, Energie“ beschreibt  das DGB Bildungswerk BUND die Akteure und ihre Interessen und zeigt die größten Gefährdungsbereiche in den rohstoffreichen Ländern auf. Damit soll die Diskussion in den Gewerkschaften, in der Politik und der Gesellschaft weiter angeregt werden, um zur Entwicklung eigener Vorschläge für eine sozialere und verträglichere Rohstoff- und Handelspolitik beizutragen.

Broschüre 60 Seiten, u.a. mit Beiträgen von IG BCE, IG Metall, Oxfam, weed

Länderprofil Kolumbien – Licht am Ende des Tunnels im Bürgerkriegsland? (2012)

Länderprofil Kolumbien – Licht am Ende des Tunnels im Bürgerkriegsland?

Licht am Ende des Tunnels in Kolumbien? Was hat sich beim Wechsel zu Präsident Uribe geändert, welche Möglichkeiten haben jetzt die Gewerkschafter, die Zivilgesellschaft zu stärken? Alles Themen, die sie im aktuellen Länderprofil Kolumbien downloaden können. 

Sonderwirtschaftszonen – Entwicklungsmotoren oder teure Auslaufmodelle der Globalisierung? Arbeitspapier (2010)

Sonderwirtschaftszonen – Entwicklungsmotoren oder teure Auslaufmodelle der Globa

 „Sonderwirtschaftszonen – Entwicklungsmotoren oder teure Auslaufmodelle der Globalisierung?“,  Arbeitspapier herausgegeben von DGB Bildungswerk BUND in Zusammenarbeit mit dem Global Policy Forum Europe und terre des hommes.

Auf mehr als 3.000 in 130 Ländern schätzt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) die Zahl der Sonderwirtschaftszonen weltweit. Regierungen wollen damit ausländisches Investitionskapital in ihr Land holen und siedeln transnationale Unternehmen an, die in der Regel für den Export produzieren. Sie versprechen sich davon Beschäftigungseffekte, Wachstumsimpulse für die heimische Wirtschaft und Zugang zu Technologien.

Inhalt: Übersicht über Formen und Ausmaß des weltweiten Booms von Sonderwirtschaftszonen, Intention der Regierungen zu ihrer Einrichtung, soziale, ökonomische und entwicklungspolitische Wirkungen dieser Enklaven für die jeweiligen Länder, fiskalischen Effekte.

Broschüre: Ohne Not flieht niemand. Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht

Broschüre (2015/2016): Ohne Not flieht niemand. Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht heute

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto (re): Michael Gubi/flickr,
CC BY-NC 2.0

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Broschüre: Moderne Sklaverei. Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel …

Broschüre (2016): Moderne Sklaverei. Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar

Erscheinungsjahr: 2016
Umfang: 76 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto (re): Cícero R. C. Omena/flickr,
CC BY 2.0 

 

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Arbeiten und Wirtschaften in den Grenzen des Wachstums.

Broschüre (2017): Arbeiten und Wirtschaften in den Grenzen des Wachstums. Die Rolle der Gewerkschaften in einer ökologischen und sozialen Transformation.

Erscheinungsjahr: 2017
Umfang: 68 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto (re): Boris Ott / flickr,
CC BY-NC 2.0

 

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Newsletter Nord|Süd news, Ausgabe III/2018

Newsletter Nord|Süd news, 
Ausgabe III/2018

Demokratie in Gefahr: Arbeitnehmendenrechte müssen verteidigt werden; Der Kommentar: Ein neues Entwicklungsmodell ist gefragt!; Brasilien: Die Herausforderung Bolsonaro; Argentinien: Mit Generalstreiks gegen Sparpolitik; Kolumbien: Lieber groß und gemeinsam; Ecuador: Internationaler Druck stärkt lokale Strukturen; Aus den Projekten: Globale Herausforderungen lokal denken u.a.

Hier lesen oder downloaden:
http://www.nord-sued-netz.de/nordsuednews/2018-iii

 

Ausschnitt Infografik (re): © ITUC CSI IGB

 

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