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Arbeitshilfe für bewussten Sprachgebrauch

(20.1.2017). IDA und die Neuen deutschen Medienmacher haben ihr Glossar mit Formulierungshilfen für einen diskriminierungssensiblen Sprachgebrauch in der Migrationsgesellschaft erweitert und neu aufgelegt.

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Kampagne: Ägyptische IFFCO-Gewerkschaft braucht Unterstützung

(19.1.2017/Suez). Die ArbeiterInnen der IFFCO-Speiseölfabrik kämpfen um ihre unabhängige Gewerkschaft. Als die Arbeiter anlässlich eines Konflikts um ihre Löhne im vergangenen Dezember streikten, zeigte das Unternehmen 15 Arbeiter an, darunter neun Gewerkschaftsmitglieder. Ende Dezember führte die Polizei in den Wohnungen des Gewerkschaftsvorsitzenden und Generalsekretärs sowie bei vier anderen Arbeitern Hausdurchsuchungen durch. Am 3. Januar stürmte die Polizei die Fabrik und verhaftete 13 streikende Arbeiter. Siebenundzwanzig IFFCO-Beschäftigten sowie Anführern und Mitgliedern der IFFCO Egypt Labour Union drohen nun drakonische Geld- und Haftstrafen, sollten sie am 29. Januar wegen des ‚Verbrechens', zum Schutz ihrer Löhne gestreikt zu haben, verurteilt werden. Den Arbeitern ist es untersagt, den Betrieb zu betreten.

Die IFFCO-ArbeiterInnen brauchen eure Unterstützung - HIER KLICKEN, UM EINE BOTSCHAFT AN DAS UNTERNEHMEN UND DEN ÄGYPTISCHEN PRÄSIDENTEN ZU SCHICKEN.

Prozesse gegen Verantwortliche der argentinischen Diktatur fortsetzen!

 (28.11.16) Die Lateinamerika Gruppe Düsseldorf „Alerta“  unterstützt in ihrem aktuellen Aufruf  Lea Machado, die in Argentinien in einem Prozess gegen Verantwortliche und Mitarbeiter der argentinischen Konzentrationslager „Club Atletico“, “El Banco” und “El Olimpo” in Buenos Aires aussagen wird .

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China: Fast 70 Tote bei Baustellenunfall

(25.11.16). Beim Zusammenbruch einer Plattform auf einer Kraftwerksbaustelle im Osten Chinas sind nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua mindestens 67 Arbeiter ums Leben gekommen.

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Act Now: Pepsi behindert Gewerkschaften

(10.11.2016). Das PepsiCo-Management von Frito-Lay in Lahore (Pakistan) hat als Reaktion auf die Bildung und offizielle Registrierung einer Gewerkschaft mit 650 Mitgliedern Gewerkschaftsfunktionäre schikaniert und versetzt. Mit der Gründung einer Scheingewerkschaft versuchen sie, die Kollektivverhandlungsrechte der Gewerkschaft zu umgehen.

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Decent Work In Global Supply Chains

The Global Labour University has openend  the new Massive Open Online Course on  "descent work in global supply chains"  for enrolment . This online course offers the opportunity to network with thousands of trade unionists and labour activists from around the world and it is offered  for free in the audit track You can watch the course trailer here.

Reporter Brasil hat Chancen auf Auszeichnung

 (25.10.16) Der Gründer des Nord-Süd-Netz Partners Reporter Brasil, Leonardo Sakamoto, ist  als einer der Finalisten für den „Press Freedom Prize“ von Reporter ohne Grenzen nominiert.  

Landraub in Afrika muss gestoppt werden

(19.10.16) Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) appelliert an das Bundesfinanzministerium, bei der Planung für die G20-Präsidentschaft 2017 soziale und ökologische Belange nicht zu vernachlässigen. Insbesondere bei dem Schwerpunkt, Investitionen in afrikanischen Ländern zu stärken, müssen die Interessen der Menschen und der Umwelt berücksichtigt werden. „Es ist gut, dass die Bundesregierung das Thema Afrika ganz oben auf ihre G20-Agenda setzt. Das darf aber nicht zu einem weiteren Ausverkauf des Kontinents führen. Landgrabbing ist bereits heute in hohem Maß für Not und Elend der heimischen Bevölkerung verantwortlich. Die rücksichtslose Jagd internationaler Investoren nach Ackerland muss gestoppt und nicht noch erleichtert werden“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers.

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Südkorea soll Gewerkschaftsführer freilassen

(12.10.2016). Mit einer gemeinsamen Kampagne wollen LabourStart, ITUC, CSI und IGB die Freilassung von mehr als 20 inhaftierten GewerkschafterInnen in Südkorea erreichen. Der Druck auf ArbeitnehmerInnenrechte nehme dort immer weiter zu.

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OBS: Griechenland-Berichterstattung "mangelhaft, einseitig, oberflächlich"

(9.9.2016). In einer neuen Studie unter dem Titel "Die Griechen provozieren!" hat die Otto-Brenner-Stiftung (OBS) die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten zur Griechenlandkrise als unausgewogen kritisiert. Im OBS-Arbeitsheft 87 analysierte der Würzburger Wirtschaftsjournalismus-Professor Kim Otto die Berichterstattung von "Tagesschau", "Heute" und den Sondersendungen "Brennpunkt" und "ZDF spezial" im Jahr 2015. Fazit: "Einseitig, oberflächlich und schlicht mangelhaft."

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Arbeitslosigkeit in Brasilien auf Rekordhoch

(19.1.2017/Brasília/amerika21). Die Wirtschaftskrise in Brasilien treibt die Arbeitslosenquote auf ein neues Rekordhoch. Ende November vergangenen Jahres lag sie bei 11,9 Prozent, rund 12,1 Millionen Menschen waren danach von Arbeitslosigkeit betroffen, wie das brasilianische statistische Bundesamt (Instituto Brasileiro de Geografia e Estatística) einem Bericht von amerika21 zufolge bekannt gab. Damit sind noch einmal 100.000 Menschen mehr arbeitslos als im Quartal zuvor.

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ILO: Anstieg der Arbeitslosigkeit forciert Migration

(Genf/11.1.2017). Die International Labor Organisation (ILO) rechnet für 2017 mit einem moderaten Anstieg der globalen Arbeitslosenrate von 5,7 auf 5,8 Prozent. Das entspricht einem Anstieg um 3,4 Millionen arbeitslosen Menschen, so der neue ILO-Bericht „World Employment and Social Outlook – Trends 2017 (WESO)“.  “Wir stehen vor der doppelten Herausforderung, die Schäden in Folge der globalen Wirtschafts- und Sozialkrise zu beheben und genügend gute Arbeitsplätze für Millionen Menschen zu schaffen, die jedes Jahr neu in das Erwerbsleben eintreten,“ so ILO-Generaldirektor Guy Ryder.

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Brasilien: Lula contra Ermittlungsrichter

(22.11.16/amerika21). Der ehemalige brasilianische Präsident Lula da Silva hat Strafanzeige gegen den Bundesrichter Sérgio Moro gestellt. Lula wirft dem gegen ihn ermittelnden Untersuchungsricher im Korruptionsverfahren um den Erdölkonzern Petrobras Amtsmissbrauch und die Verletzung von Persönlichkeitsrechten vor.

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LOOP – Wie Wertschöpfungsketten zu Wertschätzungsketten werden

(12.11.2016). Wenn entwicklungspolitische Organisationen weltweit die Einhaltung von grundlegenden Arbeitsstandards einfordern, dann fordern Sie sich dabei immer auch den Schutz gewerkschaftlicher Rechte. Obwohl die Interessen ähnlich sind, ist die inhaltliche und organisatorische Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften und Entwicklungspolitik in Deutschland ausbaufähig. Das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. möchte im Arbeitsschwerpunkt "Globale Verantwortung von Gewerkschaften" über öffentliche Veranstaltungen und Diskussionsforen auf Potentiale, aber auch Hindernisse und Schwierigkeiten aufmerksam machen, wenn Gewerkschaften und entwicklungspolitische Organisationen gemeinsame Interessen verfolgen.

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IGB-Kampagne: Samsung missachtet Gewerkschaftsrechte

logo ituc(27.10.16). Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) fordert dazu auf, online gegen die Verletzung von Arbeitnehmerrechten bei dem Elektronikriesen Samsung zu protestieren. Samsung ist bekannt für die Verletzung von Arbeitnehmerrechten. 

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Griechenland: Prekäre Arbeit greift um sich

(19.10.2016/Athen) In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 haben griechische Unternehmen rund 1,6 Millionen neue Arbeitsstellen geschaffen. Der Haken daran: Lediglich 47 Prozent davon sind Vollzeitstellen. In Vollzeit arbeiten trotzdem sehr viel mehr.

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Mehr Geld für Entwicklungshilfe

(18.10.16). Die Not- und Entwicklungshilfe soll Berichten der Funke Mediengruppe zufolge noch in diesem Jahr um eine halbe Milliarde Euro aufgestockt werden. Der Haushaltsausschuss des Bundestages wolle noch in dieser Woche zwei Beschlussvorlagen dazu genehmigen. Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) erhalte demnach 350 Millionen Euro mehr als geplant, das Auswärtige Amt bekomme 150 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in Krisenstaaten.

Ceta: Zukunft ungewiss

(14.10.2016 - Brüssel/Wien). Der österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) und seine Gewerkschaften halten das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada nach wie vor für nicht zustimmungsreif. Zwar sei man grundsätzlich offen für einen fairen Handel und den Ausbau von Handelsbeziehungen. Bei Ceta handele es sich aber vor allem um ein Liberalisierungsabkommen, für das andere Maßstäbe anzulegen seien. Auch das wallonische Regionalparlament in Namur im Süden Belgiens will Ceta stoppen.

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Bundesverfassungsgericht: Eilanträge gegen Ceta abgewiesen

(13.10.2016). Das Bundesverfassunsgericht hat am Morgen die Eilanträge gegen das Freihandelsabkommen Ceta zwischen der EU und Kanada abgewiesen. Unter der Bedingung, dass Deutschland aus dem Abkommen wieder aussteigen kann, sollte das Gericht im Hauptsacheverfahren anders entscheiden, kann die Bundesregierung das Abkommen unterzeichnen.

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CETA: Gewerkschaften dringen auf Nachbesserungen/Protestunterschriften übergeben

(9.10.2016). Die Gewerkschaften dringen weiter auf Nachbesserungen beim umstrittenen Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada.Sie befürchten, dass die EU-Kommission größere Korrekturen von Ceta blockieren wird. Sie fordern, dass vor Vertragsabschluss nachgebessert wird

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Broschüre: Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Broschüre (2014): Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto: © Marco Antonio Rezende/BrazilPhotos

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Broschüre: Ohne Not flieht niemand. Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht

Broschüre (2015/2016): Ohne Not flieht niemand. Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht heute

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto: Michael Gubi/flickr, CC BY-NC 2.0

 

 

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Nord|Süd news, Ausgabe IV/2016

Newsletter Nord|Süd news, 
Ausgabe IV/2016

Titel: WTO oder TTIP? Global oder regional?; Der Kommentar: Der Bohrer ist angesetzt; Zukunft des Freihandels – TTIP und die Länder des Südens: „Man könnte dazu auch Ausgrenzungsabkommen sagen“; TISA und die Daseinsvorsorge: Viel zu viele offene Fragen; EU und Südostasien: Freihandel soll „Schutz gegen Chinas Dominanz“ bieten u.a.

Hier lesen oder downloaden:
http://www.nord-sued-netz.de/nordsuednews/2016-iv

Foto: fuzheado, CC BY-SA 2.0

 

 

 

 

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Broschüre: Moderne Sklaverei. Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verh

Broschüre (2016): Moderne Sklaverei. Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar

Erscheinungsjahr: 2016
Umfang: 76 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto (re): Cícero R. C. Omena/flickr,
CC BY 2.0

 

 

 

 

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