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Call for Offers for Evaluation, deadline 24.8.16

The Nord-Süd-Netz of the DGB Bildungswerk is seeking consultants for the  evaluation of the program "Healthy Work: Strengthening  the implementation of international standards regarding occupational health an safety" with sub-projects in Argentine, Colombia, South Africa an Turkey. Call and Terms of References Deadline for the call 24.8.16. 

Agenda 2030: Erhebliche Nachbesserungen nötig

(8.8.2016). Verschiedene zivilgesellschaftliche Verbände, Dachverbände und Netzwerke haben in einer gemeinsamen Stellungnahme den Entwurf der Bunderegierung für eine gemeinsame Nachhaltigkeitsstrategie begrüßt. Allerdings gebe es erheblichen Überarbeitungsbedarf.

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Olympia 2016: Polizeigewalt fordert Tote

(5.8.2016/amerika21). Der Beginn der Olympischen Sommerspiele in Brasilien wird von Polizeigewalt überschattet. Wie die Nachrichtenagentur amerika21 berichtet, ist die Zahl der Toten durch Polizeigewalt zwischen April und Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 100 Prozent gestiegen. amerika21 beruft sich dabei auf einen Bericht der Menschenrechtsbeauftragten von Amnesty International, Renata Neder.

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2016: 3000 Tote im Mittelmeer

Foto: Dirk Wahn, einfachmalraus.net  / pixelio.de(25.7.2016/EurActiv). Nach Erkenntnissen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind im ersten Halbjahr 2016 fast 3000 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Das sind deutlich mehr als zum gleichen Zeitpunkt in den Jahren 2015 und 2016.

Foto: Dirk Wahn, einfachmalraus.net  / pixelio.de

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Ist "Made in Europe" fair?

Produktionsfoto Schuhe/copyright WDR(19.7.2016). Oft haftet Waren mit dem Siegel "Made in China" der Verdacht an, dass es sich um Produkte handelt, die unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen entstehen. Die Clean Clothes Campaign (CCC) ist der Frage nachgegangen, ob Waren "Made in Europe" ihr Image von besseren Löhnen und Produktionsbedingungen wirklich verdienen. Ihr Fazit: Löhne und Arbeitsbedingungen sind kaum besser. Der Westddeutsche Rundfunk hat Unternehmen und Schuhe im Markt-Scanner: Schuhe "Made in Europe"  unter die Lupe genommen.

CETA & TTIP stoppen! Für einen gerechten Welthandel! Großdemonstrationen am 17.September

(5.7.2016). Die Auseinandersetzung um die Handelsabkommen CETA und TTIP geht nach den Sommerferien in die heiße Phase. Im Oktober soll das bereits fertig verhandelte Abkommen CETA unterzeichnet werden. Bis Ende des Jahres sollen die wesentlichen Eckpunkte für das TTIP-Abkommen mit den USA stehen.

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Fit für Fair

Oxfam: Fit fuer Fair(20.6.2016). Lidl behauptet, alle Bananen und Ananas in seiner Obstabteilung seien „nachhaltig“. Doch der Alltag auf den Plantagen sieht oft anders aus: Plantagenarbeiter/innen und ihre Familien sind giftigen Pestiziden schutzlos ausgeliefert. Sie leiden unter Atemwegsbeschwerden, Übelkeit und Schwindel. Das Einkommen von Kleinbäuerinnen und Arbeitern ist so gering, dass sich Familien z.B. Arztbesuche nicht leisten können. Plantagenarbeiter/innen, die sich in Gewerkschaften organisieren, werden häufig diskriminiert und sogar entlassen. Durch den Einsatz chemischer Substanzen leiden Böden und Wasserqualität. Monokulturen und Pestizide zerstören die biologische Vielfalt. Die globale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam ruft deshalb jetzt zu einer E-Mail-Kampagne auf, die den Lebensmitteldiscounter dazu bewegen soll, Verantwortung für die Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern zu übernehmen.

Kampagne

Handbuch zum Download

cover handbuch gute arbeit(16.6.2016). Vor fast zehn Jahren ist das inzwischen längst vergriffene "Handbuch Gute Arbeit" der IG Metall erschienen. Das Handbuch war der Abschluss der Projektphase Gute Arbeit mit vielen wichtigen Informationen und Handlungshinweisen, die nach wie vor Gültigkeit haben. Um es auch weiterhin nutzbar zu machen, ist es als html- und PDF-Datei komplett verfügbar.

Zum Handbuch Gute Arbeit

Globale Lieferketten: "Skandal"

Cover Frontlines Scandal(16.6.2016). Großkonzerne betrachten ihre Arbeitskräfte zunehmend nur noch als Ware. Arbeitnehmerrechte spielen da keine Rolle - sie sind schlecht für's Geschäft. Sechzig Prozent des Welthandels basieren auf Großunter
nehmen, die - ohne sich dafür zu entschuldigen - auf ein Geschäftsmodell zurückgreifen, das auf Ausbeutung und Missachtung der Menschenrechte in ihren Lieferketten basiert. 
Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) hat die Lieferketten von 50 Großkonzernen untersucht und in einem ersten Report 25 Unternehmensprofile erstellt, aus denen Vermögen, globaler Fußabdruck und die Zahl der Beschäftigten hervorgeht, die für ihren Lebensunterhalt vom Konzernverhalten abhängig sind. Viele von ihnen unsichtbare Arbeitskräfte.

Zum Frontlines-Report Skandal

Bangladesch in der Kritik der ILO

(15.6.2016). Bangladesch steht aufgrund seiner ablehnenden Haltung gegenüber Arbeitnehmern und Gewerkschaften in der Kritik des Normenausschusses der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

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Vietnam: Mindestlohn einfrieren

(15.8.2016). Um die in diesem Jahr zu erwartenden Verluste im Export auszugleichen, hat die Vietnam Textile and Apparel Association (VITAS) die Regierung aufgefordert, die anstehende Erhöhung des Mindestlohnes für 2017 auszusetzen. Darüber hinaus soll der Mindestlohn künftig nur noch alle zwei oder drei Jahre erhöht werden, damit die Textilindustrie Vietnams wettbewerbsfähig bleibe. Vietnams Wettbewerbsfähigkeit leidet derzeit darunter, dass zu wenig in neue Technologien investiert worden ist.

Tamil Nadu: Erste Mindestlohnerhöhung nach 12 Jahren

(15.08.2016). In der indischen Provinz Tamil Nadu ist der Mindestlohn für Textilarbeiter per Gerichtsbeschluss angehoben worden. Der Madras High Court, höchstes Gericht im Bundesstaat Tamil Nadu, verfügte, dass der Monatslohn mit sofortiger Wirkung um 30 Prozent, von 67 auf 97 Dollar angehoben wird. Das ist die erste Anhebung des Mindestlohnes seit 12 Jahren.

"Das ist ein großer Sieg in einer langen Auseinandersetzung für die Rechte der Arbeiterinnen und Arbeiter", kommentierte Sujata Mody, Sprecherin der Penn Thozhilalargal Sangam, einer Frauengewerkschaft. "Die Beschäftigten sind immer mehr verarmt, während die Inflation die Preise in die Höhe getrieben hat."

Indiens Mindeslohngesetz stammt aus dem Jahr 1948, demzufolge der Mindestlohn alle fünf Jahre erhöht werden soll. Doch die Textilproduzenten in Tamil Nadu haben diesen Lohnerhöhungen konstant widersprochen. Auch im aktuellen Fall haben Anwälte von 500 zusammengeschlossenen Textilfabrikanten die Erhöhung in der Weltmarktsituation als undurchführbar bezeichnet. In der indischen Textilindustrie sind 45 Millionen Menschen beschäftigt, ein Drittel davon in Tamil Nadu.

Marshallplan für Afrika

(9.8.2016). Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat einen Marshallplan für Afrika gefordert, um die Flüchtlingsströme an ihrem Entstehungsort zu bekämpfen. Dabei sprach sich der Minister für Investitionen in Zukunftsenergien aus und für berufliche Bildung in diesen Bereichen. Nur so könnten Fluchtursachen wirksam bekämpft werden. "Die reichen Industrieländer müssen erkennen, dass sie ihren Wohlstand nicht weiter auf Kosten der Menschen in Afrika steigern können", sagte Müller. "In unserem Konsum steckt jeden Tag ein Stück Afrika. Wenn die Menschen in Afrika davon nichts haben, werden wir die Folgen teuer bezahlen müssen." Die afrikanischen Länder, die Entwicklungshilfe erhielten, müssten ihrerseits Flüchtlinge zurücknehmen, forderte Müller. "Deshalb verzahnen wir eine Vielzahl unserer Ausbildungsprojekte mit Rückkehrerprogrammen. Mit einem Ausbildungsplatz und einer Starthilfe schaffen wir nicht nur einen Anreiz zur Rückkehr, sondern eine echte Chance, dass die Rückkehrer vor Ort für sich und ihre Familien eine Zukunft aufbauen."

Experten: Keine Chance für TTIP

(10.8.1016). Experten des Wirtschaftsministers Sigmar Gabriel halten eine Einigung auf das Freihandelsabkommen TTIP für fraglich. Es gebe in keinem Punkt Einigung, berichtet das Handelsblatt heute über ein internes Gutachten aus dem Wirtschaftsministerium.

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Brasilien: Breite Mehrheit gegen Rousseff

(10.8.2016/Brasilia).  Eine breite Mehrheit hat im brasilianischen Senat für eine Fortsetzung des Amtsenthebungsverfahrens gegen die gewählte Präsidentin Dilma Rousseff gestimmt. Nach einer 17-stündigen Sitzung stimmte das Plenum des Senats mit 59 zu 21 Stimmen dafür, die Amtsenthebung weiter zu betreiben. Bis Anfang September ist nun mit dem Votum zur endgültigen Amtsenthebung zu rechnen. Die Beratungen dazu sollen zwischen dem 25. und 29. August beginnen. Für die Amtsenthebung ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.

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30 Jahre FIAN: Einsatz für das Recht auf Nahrung

(5.8.2016). Seit 1986 setzt sich die Menschenrechtsorganisation FIAN Deutschland für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte ein. Im Zentrum der Arbeit steht dabei das Recht auf Nahrung. Anlässlich des 30. Geburtstags lädt FIAN Politik, Medien, Mitglieder und die interessierte Öffentlichkeit zur Feier in Berlin ein.

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Neue Regeln der Weltbank für neue Entwicklungsprojekte erst ein Anfang!

(5.8.16) Endlich, nach jahrzehntelanger Kritik, ist ein kleiner Fortschritt bei den entwicklungspolitischen Investments der Weltbank festzustellen. Die Weltbank gibt sich für ihre Entwicklungsprojekte mit dem aktualisierten Umwelt- und Sozialrahmen jetzt neue Regeln, damit negative Folgen für Mensch und Umwelt verringert werden. Sie verpflichten  Nehmerländer zur sozialen und ökologischen Folgeabschätzung ihrer neuen Projekte. Dazu gehört auch die Garantie von Arbeitnehmerrechten, der Schutz der Bevölkerung vor Vertreibung  und die Vermeidung von Umweltschäden. Schade für den IGB nur, dass die ILO Standards  nicht in das Regelwerk aufgenommen wurden.

 

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Faire Kleidung für Azubis

(26.7.2016). Schürzen, Hosen, Overalls, Kittel – mit Beginn des Ausbildungsjahres im September benötigen die Auszubildenden neue Arbeitskleidung. Eigens für diese Zielgruppe hat die Kampagne für Saubere Kleidung (englisch: Clean Clothes Campaign, CCC) Broschüren über die Produktionsbedingungen von Berufsbekleidung aufgelegt.

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Brasilien: Kommt Rousseff zurück?

(25.7.2016/amerika21). Knapp zwei Wochen vor der ersten Abstimmung im Senat über die Amtsenthebung der gewählten Ministerpräsidentin Dilma Rousseff scheint sich das Blatt allmählich zu wenden. Ihre Gegner liegen nur noch knapp in Führung. Darüber hinaus hat der mit der Prüfung des Falls beauftragte Staatsanwalt Cláudio Marx ausgeschlossen, dass es sich bei den Vorwürfen gegen Rousseff um justiziable Delikte handelt, die vor einem ordentlichen Gericht zu einer Verurteilung führen würden.

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Existenzsichernder Lohn mit nur 14 Cent Aufschlag

(25.7.2016/taz). Mit nur 14 Eurocent Preisaufschlag pro T-Shirt könnten die ArbeiterInnen in indischen Textilfabriken existenzsichernde Löhne erhalten. Das meldet die Berliner Tageszeitung über die gemeinsame Initiative der britischen Firma Continental Clothing und der Unternehmensberatung BSD. Continental Clothing verlangt von seinen Kunden inzwischen einen entsprechend höheren Preis.

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Broschüre: Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Broschüre (2014): Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto: © Marco Antonio Rezende/BrazilPhotos

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Broschüre: Ohne Not flieht niemand. Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht

Broschüre (2015/2016): Ohne Not flieht niemand. Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht heute

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto: Michael Gubi/flickr, CC BY-NC 2.0

 

 

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Newsletter Nord|Süd news, 
Ausgabe II/2016

Titel: Flüchtlinge Türkei: Bessere Arbeit für alle; Kommentar: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort, bitte!; Migration: Unverzichtbarer Wirtschaftsmotor; Uganda: Auf Antrag Asyl und ein Stück Land für Flüchtlinge; China: ArbeiterInnenprotest soll soziale Schieflage richten u.a.

Hier lesen oder downloaden:
http://www.nord-sued-netz.de/nordsuednews/2016-ii

Foto: EU/ECHO/Caroline Gluck/flickr, CC BY-NC-ND 2.0

 

 

 

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Broschüre: Moderne Sklaverei. Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verh

Broschüre (2016): Moderne Sklaverei. Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar

Erscheinungsjahr: 2016
Umfang: 76 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto: Cícero R. C. Omena/flickr,
CC BY 2.0

 

 

 

 

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