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2016: 3000 Tote im Mittelmeer

Foto: Dirk Wahn, einfachmalraus.net  / pixelio.de(25.7.2016/EurActiv). Nach Erkenntnissen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind im ersten Halbjahr 2016 fast 3000 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Das sind deutlich mehr als zum gleichen Zeitpunkt in den Jahren 2015 und 2016.

Foto: Dirk Wahn, einfachmalraus.net  / pixelio.de

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Ist "Made in Europe" fair?

Produktionsfoto Schuhe/copyright WDR(19.7.2016). Oft haftet Waren mit dem Siegel "Made in China" der Verdacht an, dass es sich um Produkte handelt, die unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen entstehen. Die Clean Clothes Campaign (CCC) ist der Frage nachgegangen, ob Waren "Made in Europe" ihr Image von besseren Löhnen und Produktionsbedingungen wirklich verdienen. Ihr Fazit: Löhne und Arbeitsbedingungen sind kaum besser. Der Westddeutsche Rundfunk hat Unternehmen und Schuhe im Markt-Scanner: Schuhe "Made in Europe"  unter die Lupe genommen.

CETA & TTIP stoppen! Für einen gerechten Welthandel! Großdemonstrationen am 17.September

(5.7.2016). Die Auseinandersetzung um die Handelsabkommen CETA und TTIP geht nach den Sommerferien in die heiße Phase. Im Oktober soll das bereits fertig verhandelte Abkommen CETA unterzeichnet werden. Bis Ende des Jahres sollen die wesentlichen Eckpunkte für das TTIP-Abkommen mit den USA stehen.

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Fit für Fair

Oxfam: Fit fuer Fair(20.6.2016). Lidl behauptet, alle Bananen und Ananas in seiner Obstabteilung seien „nachhaltig“. Doch der Alltag auf den Plantagen sieht oft anders aus: Plantagenarbeiter/innen und ihre Familien sind giftigen Pestiziden schutzlos ausgeliefert. Sie leiden unter Atemwegsbeschwerden, Übelkeit und Schwindel. Das Einkommen von Kleinbäuerinnen und Arbeitern ist so gering, dass sich Familien z.B. Arztbesuche nicht leisten können. Plantagenarbeiter/innen, die sich in Gewerkschaften organisieren, werden häufig diskriminiert und sogar entlassen. Durch den Einsatz chemischer Substanzen leiden Böden und Wasserqualität. Monokulturen und Pestizide zerstören die biologische Vielfalt. Die globale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam ruft deshalb jetzt zu einer E-Mail-Kampagne auf, die den Lebensmitteldiscounter dazu bewegen soll, Verantwortung für die Arbeitsbedingungen bei seinen Zulieferern zu übernehmen.

Kampagne

Handbuch zum Download

cover handbuch gute arbeit(16.6.2016). Vor fast zehn Jahren ist das inzwischen längst vergriffene "Handbuch Gute Arbeit" der IG Metall erschienen. Das Handbuch war der Abschluss der Projektphase Gute Arbeit mit vielen wichtigen Informationen und Handlungshinweisen, die nach wie vor Gültigkeit haben. Um es auch weiterhin nutzbar zu machen, ist es als html- und PDF-Datei komplett verfügbar.

Zum Handbuch Gute Arbeit

Globale Lieferketten: "Skandal"

Cover Frontlines Scandal(16.6.2016). Großkonzerne betrachten ihre Arbeitskräfte zunehmend nur noch als Ware. Arbeitnehmerrechte spielen da keine Rolle - sie sind schlecht für's Geschäft. Sechzig Prozent des Welthandels basieren auf Großunter
nehmen, die - ohne sich dafür zu entschuldigen - auf ein Geschäftsmodell zurückgreifen, das auf Ausbeutung und Missachtung der Menschenrechte in ihren Lieferketten basiert. 
Der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) hat die Lieferketten von 50 Großkonzernen untersucht und in einem ersten Report 25 Unternehmensprofile erstellt, aus denen Vermögen, globaler Fußabdruck und die Zahl der Beschäftigten hervorgeht, die für ihren Lebensunterhalt vom Konzernverhalten abhängig sind. Viele von ihnen unsichtbare Arbeitskräfte.

Zum Frontlines-Report Skandal

Bangladesch in der Kritik der ILO

(15.6.2016). Bangladesch steht aufgrund seiner ablehnenden Haltung gegenüber Arbeitnehmern und Gewerkschaften in der Kritik des Normenausschusses der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

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Eilige Petition: Unternehmensverantwortung heißt „Menschenrechte vor Profit“

(10.6.2018). Die Achtung von Menschenrechten im Ausland gilt als freiwillige Angelegenheit. Das ist in der Regel nicht zum besten der ArbeiterInnen in den Ländern der südlichen Hemisphäre, die Verletzung von ILO-Kernarbeitsnormen ist an der Tagesordnung. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, dem auch Gewerkschaften angehören, fordert die Bundesregierung per Petition nun auf, Unternehmen zur Achtung der Menschenrechte auch im Auslandsgeschäft zu verpflichten.

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"Brasilien Aktuell 2016" erschienen

(29.5.16). Der Arbeitskreis „Solidarität mit brasilianischen Gewerkschaften“ im DGB, Region Nordbaden, Mannheim hat die Broschüre "Brasilien Aktuell 2016" herausgegeben. Aus Anlass des Putsches in Brasilien tritt er vehement für die Verteidigung der Demokratie und Anerkennung der Wahlergebnisse vom Herbst 2014, der Bekämpfung der Korruption in allen politischen Lagern und für eine soziale Politik zur Verteidigung von Arbeiterrechten und sozialen Errungenschaften ein.

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Luxemburgs Parlament gegen CETA

(8.6.2016). Die Abgeordneten des luxemburgischen Parlaments haben die Regierung fast einstimmig aufgefordert, das Handelsabkommen CETA mit Kanada vorerst nicht anzunehmen.

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Konferenzdolmetscher vietnam. gesucht

(27.7.16) Für eine Konferenz „Monitoring Workshop" vom 26.-29.9.16 in Düsseldorf schreiben wir das Dolmetschen  in deutsch-vietnam. und die Technik  aus. Deadline: 10.8.16

 

Faire Kleidung für Azubis

(26.7.2016). Schürzen, Hosen, Overalls, Kittel – mit Beginn des Ausbildungsjahres im September benötigen die Auszubildenden neue Arbeitskleidung. Eigens für diese Zielgruppe hat die Kampagne für Saubere Kleidung (englisch: Clean Clothes Campaign, CCC) Broschüren über die Produktionsbedingungen von Berufsbekleidung aufgelegt.

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Brasilien: Kommt Rousseff zurück?

(25.7.2016/amerika21). Knapp zwei Wochen vor der ersten Abstimmung im Senat über die Amtsenthebung der gewählten Ministerpräsidentin Dilma Rousseff scheint sich das Blatt allmählich zu wenden. Ihre Gegner liegen nur noch knapp in Führung. Darüber hinaus hat der mit der Prüfung des Falls beauftragte Staatsanwalt Cláudio Marx ausgeschlossen, dass es sich bei den Vorwürfen gegen Rousseff um justiziable Delikte handelt, die vor einem ordentlichen Gericht zu einer Verurteilung führen würden.

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Existenzsichernder Lohn mit nur 14 Cent Aufschlag

(25.7.2016/taz). Mit nur 14 Eurocent Preisaufschlag pro T-Shirt könnten die ArbeiterInnen in indischen Textilfabriken existenzsichernde Löhne erhalten. Das meldet die Berliner Tageszeitung über die gemeinsame Initiative der britischen Firma Continental Clothing und der Unternehmensberatung BSD. Continental Clothing verlangt von seinen Kunden inzwischen einen entsprechend höheren Preis.

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Milliarden unbezahlte Überstunden

(12.7.2016). Knapp 1 Milliarde unbezahlter Überstunden haben die Deutschen im vergangenen Jahr im Job gemacht, so eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung in Nürnberg. Für DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach "ein Skandal, der schnell beendet werden muss."

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Brexit - die Folgen für ArbeitnehmerInnen

(24.6.2016). Die Engländer haben entschieden: Knapp 52 Prozent wollen die EU verlassen. Und kaum ist das Ergebnis amtlich, gesteht Brexit-Sprecher Nigel Farage: Unsere Zahlen waren falsch. Was sonst noch droht, wenn Großbritannien die EU verlässt, hat der im Februar veröffentlichte TUC-Bericht „Arbeitnehmerrechte in Großbritannien und die EU“ zusammengefasst. Von europäischem Recht gestützte Arbeitnehmerrechte sind nun bedroht.

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Brexit: Droht der EUxit?

(24.6.2016)  Nach dem Votum für den Austritt Großbritanniens muss endlich das Projekt soziale und demokratische EU vorangetrieben werden. Sonst sinkt die Zustimmung in Europa noch weiter!

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Brasiliens Corruptionitis: Wann geht der nächste Minister?

(20.6.2016). Brasiliens Übergangskabinett steht vor der nächsten Erschütterung. Berichten des lateinamerikanischen TV-Senders TeleSUR zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Bildungsminister Mendonca Filho wegen Verwicklung in die Korruptionsaffäre. Filho  wäre bei einem Rücktritt bereits der vierte Minister des Übergangskabinetts, der wegen Korruption seinen Hut nehmen muss.

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Falsche Tatsachen, Gerüchte und Anschuldigungen

(15.6.2016). Brasiliens Medienlandschaft ist gespalten. In den sozialen Medien, die mehrheitlich in den Händen der jüngeren Generation sind, ist man überwiegend auf der Seite der aus ihrem Amt entfernten Präsidentin Rousseff. Die großen Zeitungen und TV-Stationen im Besitz weniger Reicher arbeiten mit falschen Tatsachen, Gerüchten und Anschuldigungen in der Berichterstattung über das Impeachment-Verfahren gegen die gewählte Präsidentin Dilma Rousseff. Omar Rincón, Leiter des Medienprojektes der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kolumbien, schreibt für die "Internationale Politik und Gesellschaft" über Brasiliens fehlende Meinungsvielfalt.

Glenn Greenwald über Brasilien: "Wir haben einen Putsch"

(15.6.2016). Der durch die Snowden-Enthüllungen bekannt gewordene britische Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald zweifelt nicht mehr. Über die Vorgänge in der brasilianischen Politik urteilt er nach ersten Zweifeln eindeutig: "Über die Bedeutung des Wortes „Putsch“ kann jeder nachdenken wie er will, nun haben wir jedoch tatsächlich einen. Wir haben all diese Institutionen, die gemeinsam agiert haben, um die demokratisch gewählte Staatsführung zu beseitigen. Deshalb denke ich, dass die Bezeichnung „Putsch“ zum gegenwärtigen Zeitpunkt gerechtfertigter und angemessener ist als jemals zuvor." Die NachDenkseiten haben Glenn Greenwald, der in Rio de Janeiro lebt, interviewt.

 

Broschüre: Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Broschüre (2014): Kernarbeitsnormen der ILO – Gute Arbeit weltweit!

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto: © Marco Antonio Rezende/BrazilPhotos

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Broschüre: Ohne Not flieht niemand. Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht

Broschüre (2015/2016): Ohne Not flieht niemand. Flucht – Asyl – Migration und Menschenrecht heute

Umfang: 60 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto: Michael Gubi/flickr, CC BY-NC 2.0

 

 

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Newsletter Nord|Süd news, 
Ausgabe II/2016

Titel: Flüchtlinge Türkei: Bessere Arbeit für alle; Kommentar: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort, bitte!; Migration: Unverzichtbarer Wirtschaftsmotor; Uganda: Auf Antrag Asyl und ein Stück Land für Flüchtlinge; China: ArbeiterInnenprotest soll soziale Schieflage richten u.a.

Hier lesen oder downloaden:
http://www.nord-sued-netz.de/nordsuednews/2016-ii

Foto: EU/ECHO/Caroline Gluck/flickr, CC BY-NC-ND 2.0

 

 

 

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Broschüre: Moderne Sklaverei. Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verh

Broschüre (2016): Moderne Sklaverei. Nicht tolerierbar, nicht akzeptabel und nicht verhandelbar

Erscheinungsjahr: 2016
Umfang: 76 Seiten
© DGB Bildungswerk BUND,
Nord-Süd-Netz

Hier bestellen:
www.nord-sued-netz.de/medien/material-bestellen

Foto: Cícero R. C. Omena/flickr,
CC BY 2.0

 

 

 

 

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