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Wir über uns
Nord-Süd-Netz
Niedrige Löhne, mangelhafter Arbeits- und Umweltschutz, fehlende Rechte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Entlassungen und Verfolgungen aufgrund von Gewerkschaftszugehörigkeit sind in vielen Ländern traurige Realität. Aber auch in Industrieländern werden die hart erkämpften Rechte und sozialen Errungenschaften zunehmend dem internationalen Standort-Poker geopfert. Mehr denn je sind wir gefordert, uns weltweit zu vernetzen und grenzüberschreitend zu handeln. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen- und Gewerkschaftsrechte, soziale Mindeststandards, Kernarbeitsnormen und nachhaltiges Wirtschaften überall auf der Welt erhalten und ausgebaut werden. Um den Gedanken noch weiter zu verbreiten haben wir aktuell unsere Website http://www.gute-arbeit-weltweit.de (http://www.decent-work-worldwide.org) auf dieser Seite integriert.
Seit Jahrzehnten unterstützen wir Gewerkschaftsprojekte und Initiativen in Entwicklungs- und Transformationsländern in Lateinamerika, Asien, Südosteuropa und dem südlichen Afrika.
Wir unterstützen unsere Partner bei der Planung zukunftsfähiger Entwicklungsstrategien und fördern „Capacity Building“ – denn soziale Entwicklung braucht Qualifizierung. Im Rahmen aktiver Netzwerkbildung fördern wir den Süd-Süd-Dialog unserer Partner in Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Uruguay, Südafrika, Indien, Vietnam, Indonesien und der Türkei.
Wir unterstützen auch die gewerkschaftliche Solidaritätsarbeit in Deutschland. Wir organisieren Lobbyarbeit und Kampagnen sowie Seminare, Fachtagungen, Konferenzen und Workshops. Außerdem führen wir Austausch-programme mit Partnern in Entwicklungsländern durch und geben Broschüren und die NORD|SÜDnews heraus. Zudem sind wir Mitglied in verschiedenen entwicklungspolitischen Organisationen. Die Arbeit des Nord-Süd-Netzes wird durch öffentliche Mittel u.a. aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Spenden gefördert.
Die Themen
- Stärkung von Menschen-, Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechten
- Durchsetzung internationaler sozialer Mindeststandards
- Sozialer Dialog zw. Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Staat
- Partizipation von Arbeitnehmenden in Betrieb und Gesellschaft
- Frauen- und Jugendbildung
- Rechtsberatung und Rechtsschutz
- Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz
- Nachhaltiges Wirtschaften
- Einkommens- und Beschäftigungsförderung


