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Notiert: Regeln für alle

"Verbindliche Regeln, die für alle gelten!" - unter dieser Überschrift hat der DGB Bundesvorstand im April ein Positionspapier zur "Corporate Social Responsibility" (CSR) vorgelegt. In zehn Punkten stellt der Bundesvorstand seine Haltung zur sozialen Verantwortung von Unternehmen klar: Freiwillige Vereinbarungen können gesetzliche Schutzregelungen für Arbeitnehmer nicht ersetzen.

Sie bergen Risiken, wenn sie nur zu Werbezwecken benutzt werden, können jedoch auch Arbeitnehmervertretern für öffentliche Erklärungen dienen. Der DGB fordert Unternehmen wie Gewerkschaften zum Dialog auf und erwartet von der Bundesregierung Schritte zur Umsetzung der Leitlinien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) - aus seiner Sicht das derzeit beste Instrument zur Durchsetzung international gültiger Umwelt-, Arbeits- und Sozialstandards.

Weitere Informationen: christoph.hahn@dgb.de