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Notiert: Korrektur von Zahlen
Ein aufmerksamer Leser der „Nord Süd news“ hat die Redaktion auf einen Widerspruch in der letzten Ausgabe aufmerksam gemacht: Die Spitzenmeldung auf Seite 8 berichtet an dieser Stelle aus der jährlichen Übersicht des Internationalen Gewerkschaftsbundes, dass Kolumbien mit 39 ermordeten Kolleginnen und Kollegen 2007 das gefährlichste Land für Gewerkschafter war. Auf Seite 7 jedoch wird im Bericht „DGB Bildungswerk in Belém – wem nützen Großprojekte?“ ein brasilianischer Kollege bei einer Podiumsdiskussion mit der Aussage zitiert, „750 Gewerkschafter seien allein im letzten Jahr ums Leben gekommen“ – womit Brasilien weitaus gefährlicher wäre.
Die Redaktion hat nachgefragt, und die Kollegen in Brasilien haben ihre Quellen geprüft: „Die Zahl von 750 ermordeten Gewerkschaftern … bezieht sich auf den Zeitraum der letzten zehn Jahre, worin 2008 einbezogen ist“, heisst es in ihrer Antwort. Die Zahlen stammten von einer bischöflichen Kommission, mithin einer glaubwürdigen Quelle. In der Mehrzahl seien die Ermordeten Landarbeiter, Gewerkschaftsführer insbesondere im Staat Pará.
