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Meldung - Mexiko: Gleichheit für Frauen beim Autobau
Beim Bauen von Karosserien verdienen Frauen in Mexiko gut ein Drittel weniger als Männer. Das hat eine Studie über die Arbeitsbedingungen in der deutschen Automobilindustrie am Beispiel von Volkswagen Puebla ergeben, die im Rahmen eines vom DGB Bildungswerk geförderten Projekts zur Unterstützung von Frauen in den Gewerkschaften erhoben wurde.
60 Prozent der weiblichen Befragten bei VW Puebla gaben sogar an, an ihrem Arbeitsplatz sexuellen Belästigungen ausgesetzt zu sein. In diesem von Männern dominierten Industriezweig haben nur 68 Prozent der weiblichen, jedoch 91 Prozent der männlichen Mitarbeiter einen ordentlichen Arbeitsvertrag. Frauen, die weniger als vier Prozent der Beschäftigten in der Automobilindustrie stellen, sind oft über ihre Rechte am Arbeitsplatz schlecht informiert, wie die Studie ergab. Viele Befragte fordern eine bessere Ausbildung und gleichwertige Behandlung – auch von der Gewerkschaft. Die Organisation „Red de Mujeres Sindicalistas“, mit der das DGB Bildungswerk hier zusammenarbeitet, will nach der Auswertung der Studienergebnisse den Dialog zwischen Unternehmen, Gewerkschaft und Frauen fördern
Bei der Verwaltung von Volkswagen in Puebla wurde ein Gleichstellungsbüro eingerichtet, das mit der Frauenorganisation und Gewerkschaftsvertretern zusammenarbeiten soll.
Foto: © Marshlight, flickr, cc 2.0
