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Notiert: Gefährlicher Einsatz

Kolumbien war auch im Jahr 2007 das gefährlichste Land für Menschen, die sich für die Rechte von Arbeitnehmern einsetzen: Dort wurden 39 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter ermordet.

Weltweit verloren 91 Menschen ihr Leben im Einsatz für Arbeitnehmerrechte. Das geht aus der neuen jährlichen Übersicht über die Verletzung von Gewerkschaftsrechten hervor, die der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) veröffentlicht hat. Kaum weniger bedroht sind Gewerkschafterin Guinea: Dort starben 30 Menschen bei Demonstrationen gegen Korruption und die Verletzung von Grundrechten, die von Gewerkschaften organisiert worden waren. In der Übersicht werden Rechtsverletzungen in insgesamt 138 Ländern beschrieben. Inhaftiert wurden Gewerkschafter vor allem im Iran, in Marokko und Birma. Berichtet wird auch über Absprachen zwischen Regierungen und Arbeitgebern, durch die Beschäftigten ihr Recht auf gewerkschaftliche Vertretung vor enthalten wird. In allen Regionen wurden Wanderarbeitskräfte ausgebeutet und Missbrauch ausgesetzt. „Es werden globale Muster deutlich, wie etwa Prekarisierung und Outsourcing, die eine enorme Gefahr für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer überall auf der Welt darstellen“,sagte IGB-Generalsekretär Guy Ryder.

Link zur Übersicht des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB): http://survey08.ituc-csi.org