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"Play Fair 2008"
Für die großen Sportartikelhersteller und das Internationale Olympische Komitee sind die Olympischen Spiele in China eine große Werbeveranstaltung; sie erwarten im Land des Wirtschaftsbooms nie gesehene Umsatzsteigerungen. Ermöglicht wird das auf Kosten der Menschen, die diese Produkte herstellen.
Die Hälfte von ihnen arbeitet für weniger als den Mindestlohn in China, oft sieben Tage die Woche und bis zu zwölf Stunden am Tag, wie eine Studie des Bündnisses "Play Fair 2008" herausfand. Die Aktion "Play Fair 2008", die auch vom Internationalen Gewerkschaftsbund getragen wird, will die Sportbekleidungsfirmen und das Olympische Komitee an ihre soziale Verantwortung erinnern.
Nach ihren Vorstellungen soll das Olympische Komitee internationale Arbeitsnormen in die Olympische Charta aufnehmen, damit sie bei der Herstellung von Sportartikeln für die Olympischen Spiele eingehalten werden. Auch in die Verträge mit Sponsoren sollen Arbeitsnormen als verpflichtend aufgenommen werden. Freiheit für Gewerkschaften und Löhne, die die Existenz der Arbeiter sichern, verlangt "Play Fair 2008" von den Sportartikelherstellern.
Weitere Infos: www.sauberekleidung.de
