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Aus den Projekten: VW-Kollegen rücken international dichter zusammen
Zum ersten Mal haben sich Gewerkschafter aus allen VW-Standorten weltweit zu einer Konferenz in Wolfsburg getroffen. Die IG Metall Wolfsburg hatte knapp hundert VW-Kollegen aus 14 Ländern kurz vor dem weltweiten Tag der Arbeit nach Wolfsburg eingeladen, um über betriebliche und politische Probleme ihrer Interessenvertretung zu diskutieren. Nach drei Tagen waren die Gewerkschafter der weltweiten VW-Standorte dichter zusammen gerückt: "Die Kommunikations- und Informationsstrukturen werden weiter ausgebaut.
Das basisnahe gewerkschaftliche Netzwerk wird immer enger geknüpft. Das sind die Ergebnisse der dreitägigen Internationalen Gewerkschaftskonferenz in Wolfsburg", heißt es im Bericht der Wolfsburger IG Metall.
Ihr Erster Bevollmächtigter Frank Patta sieht sogar nur noch eine VW-Belegschaft weltweit: "Die Probleme sind überall gleich, lediglich die Sprache unterscheidet sich", berichtete er von der Konferenz. "Wer sich mit einem Teil dieser Belegschaft oder mit einem Standort anlegt, der bekommt es mit der gesamten Belegschaft zu tun."
Beim Treffen in Wolfsburg haben sich die internationalen VW-Kollegen ausführlich mit der Auseinandersetzung um das VW-Gesetz beschäftigt. Es sei die Grundlage für einen Ausgleich zwischen Wirtschaftlichkeit und Beschäftigungssicherung überall in der "Volkswagen-Welt" - von Brasilien über Südafrika bis nach Europa, heißt es im Bericht der Gewerkschaft. "Porsche will bei Volkswagen eine menschenverachtende Kultur wie bei Nokia", kritisierte Frank Patta. Dagegen werde man kämpfen - weltweit, Standort für Standort.
