Schmutzige Kleidung
Die Discounter Lidl und KiK kommen ihrer Unternehmensverantwortung nicht nach, sagt die Redakteurin einer neuen Broschüre der "Kampagne für Saubere Kleidung" (CCC), Gisela Burckhardt. Recherchen bei den Lieferanten dieser Ketten in Bangladesh haben massive Verletzungen von Menschen- und Arbeitsrechten zutage gefördert.
Mit ihrer Veröffentlichung möchte die Kampagne Konsumentinnen über die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung der Billig-Kleidung informieren. Das Heft geht auch auf die Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse im Einzelhandel und gewerkschaftliche Gegenstrategien ein. Es ist im Januar 2008 unter dem Titel "Wer bezahlt unsere Kleidung bei Lidl und KiK? Arbeitskraft zum Discountpreis - Schnäppchen für alle?" erschienen und hat 84 Seiten. Bestellt werden kann es beim INKOTA-Netzwerk.
Weitere Informationen: E-Mail: inkota
inkota [dot] de
