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Notiert: Geringe Geldbuße
Transparency International hat die Geldsumme als zu niedrig kritisiert, mit der Siemens für selbst eingestandenes "Fehlverhalten" im Bereich Kommunikation büßen muss. Die Staatsanwaltschaft München hat die Ermittlungen wegen Korruptionsverdachts eingestellt. Siemens wurde die Zahlung von 450 Millionen Euro an Bestechungsgeldern für Aufträge vorgeworfen.
Nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz muss der Konzern nun die Höchstsumme von einer Million Euro an Geldbuße und 200 Millionen Euro an "Gewinnabschöpfung" aufbringen.
Der stellvertretende Vorsitzende von Transparency Deutschland, Peter von Blomberg, sagte dazu: "Von Strafe und Abschreckung kann nicht die Rede sein, wenn nur Teile des Gewinns abgegeben werden müssen. Unternehmen, die mit Korruption Geschäfte machen, müssen spürbar bestraft werden". (TI)
