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Mord an Kollegen
Wegen ihres gewerkschaftlichen Engagements wurden im Jahr 2006 weltweit 144 Menschen umgebracht und 800 geschlagen und gefoltert. Das ist die Bilanz eines im Oktober veröffentlichten Berichts des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB), der sich im Einzelnen mit fast 5000 Verhaftungen und 8000 Entlassungen von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern beschäftigt. Im Jahr 2006 wurden 484 neue Verhaftungen registriert. In vielen Ländern halten die Repressionen auch 2007 weiter an.
Die meisten Morde wurden in Kolumbien verübt: 78 Gewerkschafter fielen dort überwiegend Todesschwadronen zum Opfer, deren Taten nicht einmal verfolgt werden. Auf den Philippinen kamen 33 Menschen ums Leben, die sich für Gewerkschaftsrechte eingesetzt hatten. Unterdrückt wurden unabhängige Gewerkschaften in Weißrussland, Birma, China, Kuba, Äquatorialguinea, dem Iran, Nordkorea und einigen Golfstaaten. In China und Simbabwe kamen viele Gewerkschafter in Haft.
Link zum IGB-Bericht: survey07.ituc-csi.org
