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Kritik an Weltbank
Der Internationale Gewerkschaftsbund hat einen Jahresbericht der Weltbank kritisiert, nach dem der Abbau von Arbeitnehmerrechten zur Schaffung von Arbeitsplätzen führe.
In der Weltbankpublikation "Doing business 2008" wird behauptet, die Aufhebung von Arbeitszeitbegrenzung und Kündigungsschutz bei Massenentlassungen sowie die Senkung von Mindestlöhnen seien der beste Weg zu wirtschaftlichem Wachstum. Eine neue Untersuchung von IGB und Global Unions wirft der Weltbank vor, Länder wie Afghanistan oder Georgien für "die Beschäftigung von Arbeitnehmern" zu loben, deren Arbeitnehmerrechte minimal seien. Die Weltbank habe noch nie Anhaltspunkte für die Existenz einer derartigen Verbindung vorgelegt, sagte IGB-Generalsekretär Guy Ryder. Die Gewerkschaften befürchten, dass die Deregulierungsideologie der Weltbank ihre Kreditbedingungen beeinflusst. Viele afrikanische Länder müssten ihre Mindestlöhne auf weniger als einen Dollar pro Tag festlegen, wenn sie sich danach richteten.
Link zum IGB: www.ituc-csi.org
