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Aus der Arbeitswelt: BMW soll Arbeiter wieder einstellen
Nach einem Schiedsspruch der Schlichtungsstelle in Südafrika muss der Autohersteller BMW 49 Arbeiter wieder einstellen, weil ihre Entlassung als „unfair und irrational“ bewertet wurde, wie die Pressestelle der südafrikanischen Metallgewerkschaft NUMSA im August mitteilt.
Das Unternehmen hatte den Kollegen die Beteiligung an einem ungesetzlichen Streik im Oktober 2005 vorgeworfen und sie einer lang dauernden Disziplinierungsmaßnahme ausgesetzt. Nach dem Spruch des Schiedsgerichts habe das BMW Management jedoch nicht rational gehandelt, sondern unter den Gewerkschaftsmitgliedern Verwirrung gestiftet und dadurch unnötig die Produktion aufgehalten. Die Kollegen sollen rückwirkend wieder eingestellt werden und vom August 2007 an wieder arbeiten. Der Ankündigung von BMW, gegen den Schiedsspruch Revision einzulegen, begegnete die NUMSA mit einer Kampfansage: Sie warf der Firma Arroganz und Einschüchterungstaktiken vor und kündigte Protestdemonstrationen an
