Länderprofil Türkei (2009)
Aktualisiert und neu aufgelegt haben wir das Länderheft über die Türkei in Zusammenarbeit mit der IG Metall. Im ersten Kapitel geht es um die Menschen, die aus der Türkei nach Deutschland eingewandert sind und auch in der IG Metall eine wichtige Rolle spielen. In weiteren Kapiteln wird auf die Entwicklung der Politik und der Industrialisierung in der Türkei eingegangen und der gegenwärtige Stand der Beziehungen zur EU beurteilt. Die Geschichte und die noch immer begrenzten Möglichkeiten der Gewerkschaften werden ausführlich behandelt und Ansatzpunkte für gewerkschaftliche Kooperationen gesucht. Das Heft erschien unter dem Titel „Länderprofil Türkei: Tradition und Wandel“ zum ersten Mal 2005 und wurde für die Neuauflage Ende 2009 vollständig überarbeitet.
Länderportrait Indien (2008)
Unsere neue Broschüre hinterfragt den Aufstieg Indiens zur „Wirtschaftsmacht im Weltformat“. Dem ökonomischen Heraustreten aus dem Schatten Chinas und dem neuen politischen Rang im Weltinteresse stehen Defizite in der Infrastruktur, weit verbreitete Armut, Mangel an sozialen Sicherungssystemen und ein riesiger informeller Sektor gegenüber.
Was sind Richtung und Motive von Indiens wirtschaftlicher und politischer „Öffnung zur Welt“? Welche Konsequenzen und Hoffnungen ergeben sich hieraus für die Frage der Energiesicherheit, der Ressourcennutzung, des Verhaltens in internationalen Regimen, der Sicherheit in der Region? Worauf gründet sich aus gewerkschaftlicher Sicht der Wirtschaftsboom Indiens, und bedeutet er eine gleichzeitige Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen aller Inderinnen und Inder?
Das Portrait Indiens versucht, die Tragweite der Entwicklung im weiteren wirtschaftlichen, politischen und sozialen Zusammenhang zu erfassen. Es geht auf Indiens Bedeutung als Absatzmarkt, als Konkurrent und als Kooperationspartner ein, widmet sich aber auch den Realitäten, die sich in der sozialen Situation des Landes und auf dem Arbeitsmarkt widerspiegeln.
Brasilien – Soziale Reformen und gewerkschaftliche Solidarität (2008)
Um die sozialen Reformen der gewerkschaftsnahen Regierung Lula geht es in einer neuen Broschüre von IG Metall und DGB Bildungswerk über Brasilien. Untermauert von vielen Fakten und Daten, werden Programme zur Armutsbekämpfung oder gegen Sklavenarbeit vor dem Hintergrund der sozialen Lage analysiert und bewertet. Ein eigenes Kapitel ist der Situation der Gewerkschaften und der Reform des Gewerkschaftsrechts gewidmet, die mit vielen Einzelheiten ausgeführt wird. In einem dritten Teil wird der Stand der gewerkschaftlichen Netzwerkbildung auf Unternehmensebene dargestellt und ihre Bedeutung für internationale Solidarität beleuchtet. Das Heft ist unter dem Titel „Brasilien – Soziale Reformen und gewerkschaftliche Solidarität“ erschienen und beim DGB Bildungswerk erhältlich.
Gewerkschaften in Russland heute (2008)
Die Arbeitnehmer in Russland haben seit 1991 eine der größten sozialen und ökonomischen Umwälzungen in der Geschichte ihres Landes erlebt. Kein anderes Land in der Welt wurde so lange von einer restriktiven Planwirtschaft beherrscht wie die ehemalige Sowjetunion.
Über 70 Jahre waren freie Gewerkschaften unerwünscht, und die Interessen der Arbeitnehmer wurden politisch durch die kommunistische Partei festgelegt und konnten nicht von diesen selber in einem demokratischen Entscheidungs- prozess eingefordert werden.
Wie vor diesem Hintergrund freie und demokratische Gewerkschaften gegründet werden konnten, wird in der hier vorliegenden Broschüre anschaulich geschildert.
Sport des Südens (2007)
„Um die Welt zu verstehen, ist es sicher nicht schlecht, sich in die Fußballwelt zu vertiefen", hat Eduardo Galeano einmal gesagt. Der uruguayische Erfolgsautor sieht eine Parallele zwischen dem millionenfachen Exodus von Menschen aus Lateinamerika, Afrika und Asien, die in ihrer Heimat keine Perspektive mehr sehen und der Auswanderung Tausender Sportler in die „Erste Welt".
Im Gegenzug finden immer häufiger Großereignisse in Schwellenländern statt, die auf immer mehr Gebieten mit den Industrienationen rivalisieren. Olympia 2008 in Peking, Fußball-WM 2010 in Südafrika, 2014 in Brasilien. Diese hochkommerzialisierten Events allerdings betonieren die soziale Kluft in den Ländern des Südens eher, anstatt sie aufzubrechen. Hier setzen die zahlreichen entwicklungspolitischen Projekte an, von denen in dieser Broschüre einige exemplarisch vorgestellt werden.
Informeller Sektor in Indien (12/2007)
"...die im Schatten sieht man nicht"
Die neue Broschüre des Nord-Süd-Netzes des DGB Bildungswerks "Die im Schatten sieht man nicht - der informelle Sektor in Indien" erlaubt einen anderen Einblick in das Land Indien als den einer kommenden (Welt-)wirtschaftsmacht, der in der westlichen Presse meist gegeben wird. Beeindrucken nur zu oft hohe Wachstumsraten und zunehmende Inverstitionen, so genießt die Tatsache, dass ca 90 % der arbeitenden Bevölkerung im informellen Sektor arbeiten, kaum Beachtung.
Die Broschüre analysiert diesen informellen Sektor und zeigt Wege aus dem Dilemma, die auf gewerkschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Aktivitäten basieren.
Länderprofil Indonesien - (12/2007)
Hinter einseitiger Berichterstattung verborgen vollzieht sich in Indonesien ein rasanter gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Umbruch. 10 Jahre nach der Asienkrise macht das Land erste Schritte in Richtung Demokratie und Wirtschaftsaufschwung, welche jedoch von sozialer Ungleichheit, Radikalisierung des Islam und wackeligem kulturellen Zusammenhalt begleitet sind.
Die neue Indonesienbroschüre des DGB-Bildungswerks zeichnet diese vielschichtigen Entwicklungen in Indonesien nach, skizziert die Geschichte und die politische Entwicklung des Landes. Dabei kommen auch Aspekte des Umweltschutzes und der Stärkung gewerkschaftlicher Einflussmöglichkeiten zum Tragen.
Konflikte aufzeigen und ihnen den Nährboden entziehen - eine friedliche und gerechte Entwicklung in Indonesien unterstützen – darum geht es in diesem Heft.
Dokumentation Steuergerechtigkeit und Unternehmensverantwortung (2007)
Die Broschüre beschreibt, wie die Regierungen mit ihrer Steuerpolitik gegenüber Unternehmen auf jährliche Einnahmen in Milliardenhöhe verzichten und welche negativen Folgen das für die Finanzierbarkeit öffentlicher Güter und Dienstleistungen hat.
Leidtragende sind auch die Menschen in den Entwicklungsländern. Denn dort werden höhere Staatseinnahmen besonders dringend benötigt, um die Bekämpfung der Armut und die soziale Grundversorgung der Bevölkerung aus eigener Kraft zu finanzieren
Ökonomische Strukturen und industrielle Beziehungen in Südosteuropa und der Türkei (2007)
Focus Nr. 6
Gemeinsames EMB- und DGB Bildungswerk-Projekt Ökonomische Strukturen und industrielle Beziehungen in Südosteuropa und der Türkei
Abschlussbericht der Begleitforschung des Projektes Stärkung des Sozialen Dialogs in der Region Südosteuropa durch Anwendung von CSR-Instrumenten
Economic structures and industrial relations in South-Eastern Europe and Turkey (2007)
Joint EMF and DGB Bildungswerk project
Economic structures and industrial relationsin South-Eastern Europe and Turkey
Final report of the research undertaken for the project: Strengthening of the Social dialogue in South-Eastern Europe through CSR instruments
