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Netzwerke

Attac

Attac steht für „association pour une taxation des transactions financières pour l'aide aux citoyens“ zu deutsch „Vereinigung für eine Besteuerung von Finanztransaktionen zum Nutzen der Bürger“. Das globalisierungskritische Netzwerk wurde am 3. Juni 1998 in Frankreich gegründet.

Bis heute haben sich Attac rund 90.000 Mitglieder in 50 Ländern angeschlossen.Inhaltlich gehen die Themen der Aktivisten heute weit über die Tobinsteuer hinaus: Handelspolitik der WTO, Verschuldung der Dritten Welt und Privatisierung der staatlichen Sozialversicherungen und öffentlichen Dienste.

Auch in Deutschland bildet Attac seit 2000 ein breites gesellschaftliches Bündnis, das von den Gewerkschaften Verdi und GEW über den Umweltverband BUND oder die katholische Friedensorganisation Pax Christi bis hin zu kapitalismuskritischen Gruppen reicht.

Attac

CCC - Clean Clothes Campaign

Weltweit über 200 Nicht-Regierungsorganisationen und Gewerkschaften sind in der "Clean Clothes Campaign" (CCC) - der Kampagne für saubere Kleidung - aktiv. Sie setzen sich so für die Rechte der ArbeitnehmerInnen und bessere Arbeitsbedingungen in der internationalen Bekleidungs- und Sportartikelindustrie ein.

Entstanden ist die CCC 1990 in den Niederlanden als "Schone Kleren Kampagne". Anlass damals: Eine breite öffentliche Debatte über einen Skandal bezüglich der Arbeitsbedingungen bei internationalen Zulieferern einer großen Bekleidungs-Handelskette.

Schnell hat sich die Kampagne auch in anderen Industrieländern verbreitet. Heute existieren in zwölf europäischen Ländern entsprechende Strukturen - darunter in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

Vielfältige Strategien - von Information bis Protest

Die Strategien der CCC sind vielfältig: Sie unterstützt weltweit ArbeitnehmervertreterInnen und Gewerkschaften der Branche vor Ort, wirbt bei Hersteller- und Einzelhandelsunternehmen für ihre Ziele und informiert VerbraucherInnen über positive wie nehative Beispiele von Arbeitsbedingungen in weltweiten Produktionsstätten.

Wird die CCC auf besonders drastische Missstände aufmerksam, starten die Mitglieder des Netzwerks unter dem Dach der Kampagne so genannte "Urgent Actions" - Eilaktionen. Aktuelle Beispiele listet die Kampagne online auf.

Auch zu sportlichen Großereignissen startet die CCC immer wieder Aktionen, um zu zeigen - die Unternehmen, die den Sport sponsorn, sind weltweit nicht immer auch die besten Arbeitgeber. In 2008 läuft etwa eine Postkartenaktion anlässlich der Fußball-EM und der Olympischen Spiele, die zwei Große der Branche - Puma und adidas - für bessere Arbeitsbedingungen entlang ihrer Zuliefererketten in die Pflicht nimmt.

Um ihre Ziele mit konkreten Forderungen untermauern zu können, hat die CCC 1998 einen Kodex über die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungs- und Sportartikelindustrie verabschiedet.

Mehr zur Arbeit der CCC online: 

Clean Clothes Campaign - englisch

Kampagne für saubere Kleidung - Deutschland

Coca Cola Alliance

Die Internationale Allianz der Coca-Cola Beschäftigten in der Internationalen Lebensmittelgewerkschaft (IUL) wurde 2008 gegründet mit dem Ziel, Informations- und
Erfahrungsaustausch zwischen Coca-Cola-ArbeiterInnen weltweit zu organisieren, gemeinsame Ziele zu vereinbaren
und diese gemeinsam zu verwirklichen.

Alle IUL-Mitgliedsorganisationen, die Mitglieder im Coca-Cola-System haben oder anstreben Coca-Cola Beschäftigte zu organisieren, können der Allianz beitreten. Die Allianz wird von einem Lenkungsausschuss koordiniert. Aufgerufen an der Organizing-Kampagne mitzuwirken sind Gewerkschaften bei Coca-Cola, die den Kampf gegen Outsourcing und prekäre Beschäftigung aufnehmen wollen. 
 
Zentraler Schnittpunkt der Coca-Cola ArbeiterInnen Weltweit ist eine gemeinsame Webseite von und für Beschäftigte und Gewerkschaftsmitglieder in den Unternehmen des Coca-Cola-Systems, ob in der Coca-Cola Company, einem der grossen Bottler, bei einem unabhängingen Lizenznehmer, oder einem Subunternehmen, das von Coca-Cola-Aufträgen lebt.

CorA - Netzwerk für Unternehmensverantwortung

Im CorA-Netzwerk arbeiten 40 Organisationen aus Deutschland zusammen - von Gewerkschaften über kirchliche Organisationen bis zu Verbraucherschutz- und Umweltverbänden. Das gemeinsame Ziel: sozial- und gesellschaftspolitisch Zeichen setzen für verantwortliches unternehmerisches Handeln, das sich am Gemeinwohl orientiert. In Deutschland und weltweit.

Im zunehmend globalisierten Wirtschaftssystem agieren transnationale Unternehmen weltweit - und nehmen mit ihrem unternehmerischen Handeln auch weltweit Einfluss auf soziale Aspekte, ökologische Entwicklungen sowie auf Arbeitswelt und Arbeitsbedingungen.

Kurz: Globales Wirtschaften hat globale Auswirkungen. Dafür wollen die am CorA-Netzwerk beteiligten Organisationen ein öffentliches Bewusstsein schaffen. Und nicht nur das: Das Netzwerk setzt sich auch dafür ein, dass internationale Normen, die soziale und ökologische Belange berücksichtigen, gesetzt und von den Unternehmen eingehalten werden.

Das Netzwerk will außerdem klar machen: Die Verantwortung eines global agierenden Unternehmens hört nicht hinter dem Eingangstor der Konzernzentrale in einer der westlichen Industrienationen auf. "Wir wollen, dass transnationale Unternehmen, ihre Tochterunternehmen und Zulieferer in ihrem täglichen und weltweiten Handeln die Menschenrechte sowie international vereinbarte soziale und ökologische Normen einhalten", heißt es in den Grundsätzen des Netzwerks.

Aus Sicht von CorA müssen aber auch staatliche Institutionen und öffentliche Stellen in die Pflicht genommen werden: Sie sind es, die Unternehmen auf verantwortliches Handeln verpflichten können - ob durch nationale Gesetze oder internationale Normen und Sozialstandards. Außerdem kann auch die öffentliche Hand als Verbraucher und "Großkunde" viel für die Durchsetzung entsprechender Kriterien tun. 2007 hat sich CorA beispielsweise dafür stark gemacht, dass deutsche Städte und Gemeinden bei Bestellungen und Auftragsvergaben von ihren Lieferanten die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards - wie der Kernarbeitsnormen der ILO - einfordern. Entsprechende Beispiele guter Praxis gibt es bereits: zum Beispiel in Düsseldorf und Neuss (Artikel aus ver.di PUBLIK 06-07/2007).

CorA - Netzwerk für Unternehmensverantwortung

Europäischer Gewerkschaftsbund (EGB)

Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) wurde 1973 gegründet. Als „Stimme der europäischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“ vertritt er 77 nationale Gewerkschaftsbünde aus 35 Ländern und 11 europäische Branchenverbände: Insgesamt 60 Millionen Mitglieder.

Der EGB setzt sich für ein Europa mit einer starken sozialen Dimension ein, das die Interessen und das Wohlergehen der arbeitenden Bevölkerung in den Vordergrund stellt, soziale Gerechtigkeit fördert und Ausgrenzung bzw. Diskriminierung bekämpft. Der EGB vertritt diese Ziele in der EU und der EFTA. Er ist als Vertreter der europäischen Arbeitnehmer direkt an Verfahren der Gesetzgebung beteiligt: Der EGB und die europäischen Arbeitgeberverbände können seit der Unterzeichnung des Sozialprotokolls in Maastricht gemeinsame Vereinbarungen treffen. Diese können auf Beschluss des Rats und des Europäischen Parlaments Rechtsstatus erlangen. Der EGB hat seither wichtige Richtlinien zu Arbeitnehmerrechten mitformuliert, unter anderem zur Teilzeitarbeit und zum Elternurlaub.

Ein wichtiges Ziel des EGB ist es, eine Plattform für den übernationalen gewerkschaftlichen Austausch zu bieten und die Auswirkungen des EU-Binnenmarktes für die nationalen Ökonomien zu verdeutlichen sowie im Rahmen des sozialen Dialogs zwischen der EU-Kommission, den europäischen Arbeitgeberverbänden und dem EGB die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten.

Europäischer Gewerkschaftsbund 

Internationaler Gewerkschaftsbund (IGB)

Als Gegengewicht zur
Globalisierung des Kapitals wurde am 1. November 2006 in Wien der neue
Gewerkschaftsbund IGB gegründet - dieser setzt sich seither auch für Gute Arbeit weltweit ein.

Entstanden ist er aus dem
Zusammenschluss des Internationalen Bundes Freier Gewerkschaften (IBFG), des
christlich orientierten Weltverbandes der Arbeit (WVA) sowie acht nationalen
Gewerkschaftsdachverbänden wie der französischen CGT, die bisher in keinem der
Weltverbände organisiert waren. Der Bund mit Sitz in Brüssel vertritt die
Interessen von 168 Millionen ArbeitnehmerInnen in 304 Mitgliedsorganisationen
aus 153 Ländern. Gemeinsam mit dem zehn globalen Weltverbänden der
Branchengewerkschaften (den 10 Global Union Federations – GUFs) und der TUAC
macht der IGB die weltweit organisierte Gewerkschaftsbewegung aus.

Aktuell setzt sich der IGB etwa für faire Arbeitsbedingungen im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking ein und hat im Frühjahr 2008 die Kampagne 'Decent Work - Decent Life' rund um Aspekte Guter Arbeit gestartet. 

Internationaler Gewerkschaftsbund (IGB)

Internationaler Gewerkschaftsbund (IGB)

Als Gegengewicht zur
Globalisierung des Kapitals wurde am 1. November 2006 in Wien der neue
Gewerkschaftsbund IGB gegründet - dieser setzt sich seither auch für Gute Arbeit weltweit ein.

Entstanden ist er aus dem
Zusammenschluss des Internationalen Bundes Freier Gewerkschaften (IBFG), des
christlich orientierten Weltverbandes der Arbeit (WVA) sowie acht nationalen
Gewerkschaftsdachverbänden wie der französischen CGT, die bisher in keinem der
Weltverbände organisiert waren. Der Bund mit Sitz in Brüssel vertritt die
Interessen von 168 Millionen ArbeitnehmerInnen in 304 Mitgliedsorganisationen
aus 153 Ländern. Gemeinsam mit dem zehn globalen Weltverbänden der
Branchengewerkschaften (den 10 Global Union Federations – GUFs) und der TUAC
macht der IGB die weltweit organisierte Gewerkschaftsbewegung aus.

Aktuell setzt sich der IGB etwa für faire Arbeitsbedingungen im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking ein und hat im Frühjahr 2008 die Kampagne 'Decent Work - Decent Life' rund um Aspekte Guter Arbeit gestartet. 

Internationaler Gewerkschaftsbund (IGB)

Netzwerke und Akteure - aktiv für Gute Arbeit

Um Gute Arbeit weltweit durchzusetzen, vernetzen sich national und international Akteure, die für soziale Sicherheit und gerechte Entgelte, für gesunde und gesundheitserhaltende Arbeitsbedingungen, für Gleichbehandlung und viele weitere Aspekte von Decent work aktiv sind.

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Nord-Süd-Netz

Das Nord-Süd-Netz ist verantwortlich für die entwicklungspolitische Bildungs-, Öffentlichkeits- und Projektarbeit im DGB Bildungswerk e.V. Das Netzwerk ist gewerkschaftlicher Ansprechpartner für Entwicklungszusammenarbeit und internationale Solidarität in Deutschland. Es fördert Projekte in Entwicklungs- und Transformationsländern und erstellt Materialien zu Fragen der Globalisierung und Entwicklung. Besonderes Augenmerk des Nord-Süd-Netzes liegt in der Unterstützung gewerkschaftlicher Initiativen und internationaler Kampagnen zur Durchsetzung von Kernarbeitsnormen und Sozialstandards.

Die Arbeit des Netzwerkes wird finanziert durch den DGB und seine Gewerkschaften sowie durch öffentliche Mittel und Spenden. Ziel ist, die internationale Vernetzung von Gewerkschaften zu fördern und grenzüberschreitend zu handen. Denn: Niedrige Löhne, mangelhafter Arbeits- und Umweltschutz und fehlende Gewerkschaftsfreiheit sind traurige Realität in vielen Ländern des Südens. Im internationalen Standortpoker werden zunehmend auch die Rechte und sozialen Errungenschaften von Arbeitnehmern in Industrieländern bedroht.

Nord-Süd-Netz

SECOM

SECOM hat sich als Nichtregierungsorganisation 2005 in Hongkong gegründet. Ihr Ziel ist, Verbindungen zwischen Studierenden, GewerkschafterInnen und KonsumentInnen zu schaffen, um gemeinsam die soziale Verantwortung von Unternehmen einzufordern.

Die Initiative der Studierenden will darüber die Arbeitsbedingungen von Reinigungskräften und Sicherheitspersonal an den Universitäten verbessern und Studierende zu aktivem Handeln in der Arbeitswelt auffordern.

Die NGO ist Mitglied bei GoodElectronics, einem globalen Netzwerk für Menschenrechte und nachhaltige Produktion in der IT-Branche.

SACOM

SEWA

Die indische Gewerkschaft SEWA (Self Employed Women’s Association) organisiert selbstständige Frauen in handwerklichen Berufen der vielen indischen Manufakturen und Frauen, die im informellen Sektor arbeiten.

Die Frauengewerkschaft gilt als Pionierin der Interessenorganisation informell Beschäftigter. Als weltweit erste Gewerkschaft dieser Art wurde sie 1972 in Ahmedabad/Indien von Frauen der Textilgewerkschaft gegründet. Heute hat SEWA 1,1 Mio. Mitglieder – Straßenverkäuferinnen, Müllsammlerinnen, Heimarbeiterinnen, Textilarbeiterinnen und Hausangestellte – in neun indischen Bundesstaaten. Von ihnen sind mehr als zwei Drittel nicht dem Textilbereich zugeordnet.

SEWA organisiert ihre Mitglieder mit dem Ziel einer umfassenden Beschäftigung und Selbstständigkeit. Unter einer umfassenden Beschäftigung versteht SEWA eine Beschäftigung, durch die Arbeiterinnen eine Sicherheit bzgl. des Arbeitsplatzes, Einkommens, der Ernährung und des sozialen Schutzes (zumindest bei Krankheit, Kinderversorgung und Wohnraum) genießen.

SEWA bietet ihren Mitgliedern Bildungskurse und den Zugang zu Mikrokrediten bei einer eigenen Genossenschaftsbank an. Mitglieder können sich auch über eine SEWA-Versicherung sozial absichern. Auch hat SEWA Gesetzesinitiativen angestoßen, die ihren Mitgliedern zugute kamen, wie z.B. Gesetze über Mindestlöhne, Lohngleichheit, Mutterschaftsgeld und Unfallversicherung.

Nach vielen Jahren der Nicht-Anerkennung von indischen und internationalen Gewerkschaften ist SEWA heute Mitglied im Internationalen Gewerkschaftsbund.

 

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Social Watch

Das im Januar 1994 gegründete "Deutsche NRO-Forum Weltsozialgipfel" – heute: "Social Watch Deutschland" – ist eine breite Koalition von Nichtregierungsorganisationen aus den Bereichen der  Sozialpolitik und der Entwicklungspolitik. Sie tritt ein für soziale Gerechtigkeit und soziale Entwicklung sowohl in Deutschland als auch international, insbesondere in der Dritten Welt. In dem Netzwerk sind Gewerkschaften wie kirchliche und entwicklungspolitische Organisationen sowie Menschenrechtsorganisationen aktiv.

Die in Social Watch Deutschland zusammenarbeitenden Organisationen sind davon überzeugt, dass die Ziele des Weltsozialgipfels und der im Jahr 2000 formulierten Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) nicht allein durch Erklärungen von Regierungen erreicht werden können. Sie sehen eine vordringliche Notwendigkeit in der zivilgesellschaftlichen Beteiligung. Social Watch Deutschland versteht sich als ein vorwiegend anlass- und problemorientierter Zusammenschluss mit koordinierender Funktion, aber ohne formale Institutionalisierung.

Social Watch

Solidar

Solidar ist als europäisches Netzwerk von Gewerkschaften und NGO's weltweit aktiv. 47 Mitglieder arbeiten in 35 Ländern thematisch zu Entwicklungspolitik, Sozialpolitik, Sozialer Sicherheit und Lebenslanges Lernen. Diese Themen werden sowohl regional als auch auf europäischer Ebene in die politische Agenda eingebracht. „Für ein Soziales Europa“ – unter diesem Motto stehen die Aktivitäten des Netzwerkes.

Viele Mitglieder des Netzwerkes arbeiten besonders mit Organisationen von Migranten für die Rechte und menschenwürdige Arbeitsbedingungen von Migrantinnen und Migranten.

Auf dem internationalen Parkett unterstützt Solidar die Zusammenarbeit zwischen Nord und Süd zu den Themen internationaler Handel, Entschuldung, Migration und Integration und koordiniert humanitäre Projekte in Sri Lanka, Indien, Irak, den Balkanländern und Palästina.

Solidar

Weltsozialforum (WSF)

Das Weltsozialforum ist 2001 als Gegenveranstaltung zu den Gipfeln der Welthandelsorganisation (WTO), dem Davoser Weltwirtschaftsforum und den jährlichen Weltwirtschaftsgipfeln der Regierungschefs der G8-Staaten entstanden. Seit des ersten WSF in Porto Alegre (Brasilien) ist es zu einem Symbol für die Bewegung der Kritiker der Globalisierung geworden.

Die Treffen stehen unter dem Motto: „Eine andere Welt ist möglich.“ Es sollen Alternativen zum in den Medien „vorherrschenden Denkmodell des globalen Neoliberalismus“ aufgezeigt werden. Die Vernetzung sozial engagierter Personen und Organisationen soll dabei auch zum Ausdruck bringen, dass eine Globalisierung – statt einer „Deregulierung zum Vorteil des Stärkeren“ – auch verantwortungsbewusstes Denken und Handeln für das Wohl der ganzen Welt bedeuten kann.

Die Charta der Prinzipien aus dem Jahr 2001 definiert die Identität des Weltsozialforums (WSF): „Das Weltsozialforum ist ein offener Treffpunkt für reflektierendes Denken, für die demokratische Debatte von Ideen, für die Formulierung von Anträgen, für freien Austausch von Erfahrungen und zum Vernetzen effektiver Aktionen von Gruppen und Bewegungen der Zivilgesellschaft, die sich dem Neoliberalismus und der Weltherrschaft durch das Kapital oder irgendeine andere Form des Imperialismus widersetzen und sich für den Aufbau einer planetarischen Gesellschaft engagieren, in der der Mensch im Mittelpunkt steht.“

Weltsozialforum